Arbeitsmarktpolitik

BewerbungsFlyer

Hier gibt es ab Juli 2013 immer einen aktuellen BewerbungsFlyer f├╝r mein Berufsfeld. Dieses ist recht breit angelegt und umfaßt die Mikrokontrollersystementwicklung, die Programmierung und als Netzleiter die Betreuung von z.B. „Web 2.0“Anwendungen. Derzeit umfaßt der Flyer nur letzteres Berufsbild. Bei Gelegenheit oder Bedarf gibt’s dann auch einen f├╝r die Elektronik.

Übrigens: Die Verblödung des Volkes ist schon stark fortgeschritten, was Personaler in ihrem Hochmut auch noch kr├Ąftig anheizen. Da muß man schon „Flyer“ schreiben, um ├╝berhaupt noch verstanden zu werden. Das Flugblatt oder auch Faltblatt scheint g├Ąnzlich verlorengegangen zu sein.

Wann hört diese Sprachverhunzung auf und besinnt sich das Volk wieder auf gute deutsche Werte, z.B. die eigene Sprache? An einer Anleitung kann es nicht liegen, denn in Deutsch f├╝r Deutsche z├Ąhle ich die ├╝belsten Schnitzer auf, sodaß man diese leicht ausmerzen kann.


Fachkr├Ąftemangel

14.2.2013 Jaja, der Fachkr├Ąftemangel l├Ąhmt Deutschland und ├╝berhaupt ganz Europa … Alles Quatsch! Von ganz wenigen Ausnahmen von Branchen abgesehen (z.B. Altenpfleger und ITExperten), ist der Begriff Fachkr├Ąftemangel nur ein Etikett f├╝r eine immer weitergehende Überschwemmung Deutschlands mit ausl├Ąndischen „Experten“, die aber – genauer betrachtet – fast nur ungelernte Aushilfskr├Ąfte sind. Dabei ist es völlig egal, ob es sich um Inder, Georgier, Tschechen oder Polen handelt.

Damit ist das einzige Ziel dieser Kampagne klar: Konkurrenz zum Inl├Ąnder aufbauen, sodaß man Bewerber immer weiter zu Bittstellern degradieren, die Preise dr├╝cken und Mitarbeiter immer leichter loswerden kann. Die Gutmenschen aus der linksradikalen Ecke höre ich schon wieder aufschreien. Egal. Die Einwanderer nehmen ja nur die Chance wahr, die sich ihnen bietet. Verwerflich und sogar kriminell sind die Politiker der Einheitspartei SPDCDUCSUGRÜNELINKEFDPWASAUCHIMMER, die von den Wirtschaftsbossen gelenkt, aber von Ihnen, werter Leser, gew├Ąhlt werden.

Die EUKommission hat am Freitag zu mehr Anstrengung aufgerufen, digitale Berufskompetenzen zu fördern und die offenen Stellen in Europas Informations und KommunikationstechnologieBranche zu besetzen. Insgesamt sind laut Kommission europaweit 700.000 Arbeitspl├Ątze in dem Bereich unbesetzt – und der Bedarf steige j├Ąhrlich um etwa 3 Prozent. Gleichzeitig sei die Zahl der Fachkr├Ąfte und Absolventen r├╝ckl├Ąufig. Den Ruf nach Besserung der Situation richtet die Kommission dabei gleichermaßen an Unternehmen wie auch an Regierungen, Bildungseinrichtungen und Sozialpartner.

heise.de: Neue EUInitiative gegen Fachkr├Ąftemangel, abgerufen 25.1.2013

Um dem ohnehin bestens hirngewaschenen Deutschen nur noch umso mehr Sand in die Augen zu streuen, gilt der Aufruf Unternehmen, Regierungen, Bildungseinrichtungen und Sozialpartnern. Wo bleibt bitte die Erw├Ąhnung derjenigen Partei, der der Aufruf eigentlich gilt? Wieder einmal sollen wir kleinen Leute den G├╝rtel enger schnallen, uns in Akademien auf eigene Kosten weiterbilden, unsere Bewerbungen noch besser den fortw├Ąhrend wechselnden Vorlieben von Personalern anpassen und ├╝berhaupt es als eine Gnade ansehen, nach einer Arbeitsstelle fragen zu d├╝rfen.

Damit ist klar, wie verwerflich ich die Umtriebe der Arbeitnehmerverb├Ąnde und ihrer Klientel, sowie der willf├Ąhrigen Funktion├Ąre anderer Organisationen und der Politikerkaste finde. „Fachkr├Ąftemangel“ f├╝hrt zum Zustrom von zu oft un oder halbgebildeten „Fachkr├Ąften“, zur Verdr├Ąngung gutbezahlter Stelleninhaber, zu erhöhter Arbeitslosigkeit, folglich größerem Krankenstand, größerer Sozialbelastung und steigenden Steuern. So, und jetzt argumentiere mir einer dieser bescheuerten Gutmenschen, die Sache verhalte sich nicht so!

Wer da nach Vogel Strauß den Dingen seinen Lauf l├Ąßt, darf sich hinterher nicht ├╝ber ein kollabierendes Sozialsystem beschweren! Übrigens haben wir Wahljahr. Leider wird der dumme Deutsche wieder einmal kein Interesse an der Gesundung des Gesundheitssystems haben, nicht an Wirtschaftspolitik, Innen, Außen oder Kriegspolitik, an der best├Ąndigen Bereicherung von Nichtstuern wie Politikern und des Geldadels.

Bis zur Wahl in Ihrem Bundesland oder Freistaat ist es ja noch etwas hin. Da kann man sich auch f├╝r andere Dinge interessieren wie: Nachbarn anzeigen, weil der Hund ins eigene Blumenbeet schifft, sich am Stammtisch oder dem Kaffeekr├Ąnzchen auslassen oder sich den Marienhof ’reinziehen. Das hat schließlich Vorrang vor der eigenen Zukunft, die noch so weit weg ist. Na dann: Gute Nacht, Deutschland!

Nachtrag 8.2.2014: Die Wahl ist nun auch wieder einige Monate vorbei und hat nur wieder aufs neue gezeigt, wie d├Ąmlich der deutsche Michel ist, sich nicht gegen seine Peiniger aufzulehnen. Nachlesen kann man die Farce von Bundestagswahl ├╝brigens in meinem eigenen Artikel daf├╝r.

Nachtrag 9.2014: Im 12monatigen Zeitraum 7.2013 bis 7.2014 wurden ca. 400.000 Ausl├Ąnder ins Land geholt. Gerade einmal 170 von ihnen waren Fachkr├Ąfte. Über die Qualifikation kann man trefflich spekulieren, aber das ist m├╝ßig. 0,43‰ Fachkr├Ąfteanteil sind einfach ein Witz!

Nachtrag 12.11.2014: Weitere Recherchen, die ich gelegentlich einfließen lasse, ergaben aktuell den Fund einer Definition von 111 Mangelberufen (s. Literaturnachweis). Das sind solche Berufe, bei denen zwischen drei und siebenmal soviel Bewerber existieren wie offene Stellen. Die folgende Grafik macht das deutlich.

Fachkrńftemangel

Schl├╝ssel f├╝r den Fachkr├Ąftemangel.

Die Farben repr├Ąsentieren die Lage f├╝r Bewerber. Gr├╝n bedeutet echten Fachkr├Ąftemangel, sodaß die Betriebe ihren Bedarf nicht decken und (sofern sich alle einig sind) die Bewerber auch nicht gegeneinander ausspielen können. Gelb und Orange zeigen fortschreitend prekarisierende Zust├Ąnde und Rot ist ganz klar der Tod jedes Bewerbers auf dem Arbeitsmarkt, wenn er nicht ansonsten perfekte Eigenschaften mitbringt. Hier ist die Prekarisierung am weitesten fortgeschritten; der Arbeitnehmer kann unter einer riesigen Menge an Bewerbern aussuchen und alle gegeneinander ausspielen.

Nun sind es gerade die angeblichen Mangelberufe – solche, bei denen weniger als siebenmal soviel Bewerber existieren wie offene Stellen –, bei denen der Kampf um respektables und anst├Ąndiges Verhalten des Personalers und des Firmenchefs gegen├╝ber dem Bewerber noch nicht beendet ist.

In einer ganz besonderen Lage befinden sich diejenigen Bewerber eines Berufes, bei denen noch nicht einmal ein Verh├Ąltnis von 1:1 erreicht wird. Darunter fallen spezialisierte Berufe aus der Medizin und den Sozialbranchen (Krankenpfleger, Altenpfleger, OPSchwestern) und einige Spezialisten in der IT (Netzleiter, Datenbankprofis, ITSicherheitsexperten).

Da ich nun selbst ein Netzleiter und entwickler bin (zudem Mikrokontrollersystementwickler) und mich massenhaft in dieser Branche bewerbe, f├Ąllt die ungeheure Arroganz der Personaler auf, die offenbar allesamt noch immer glauben, es handle sich um eine Allerweltsbranche, bei der man wie gewohnt vom hohen Roß auf Bewerber herabblicken könne und sie geringsch├Ątzig behandelt. So etwas muß sich fr├╝her oder sp├Ąter r├Ąchen.

Wo z.B. wird denn der eigene Nachwuchs ausgebildet? Wie im Raubtierkapitalismus ├╝blich, wird zur Maximierung des Profits aus dem Markt nur herausgezogen, niemals aber zur├╝ckgegeben. Die Entwicklung des Marktes geht aber weiter und zum fortw├Ąhrend steigenden Bedarf gibt es auch immer weniger Fachkr├Ąfte.

Die Schere ist l├Ąngst so weit aufgegangen, daß die offenen Stellen selbst unter Inanspruchnahme ausl├Ąndischer Fachkr├Ąfte nicht mehr besetzt werden können. Diese Berufe wachsen damit zu Schl├╝sselpositionen f├╝r den Erfolg einer Firma als Ganzes heran. Wohl dem Unternehmer, der soviel Verstand walten l├Ąßt, beizeiten den Bedarf zu erkennen und dann einzustellen und auszubilden.

Ein massiver Fachkr├Ąftemangel f├╝hrt zu steigenden Geh├Ąltern auf dem Arbeitsmarkt – zumindest, wenn dieser gesund ist. Da die Preise aber nachweislich nicht steigen, gelangt man ├╝ber den Umkehrschluß ebenfalls zur Erkenntnis, daß der Arbeitsmarkt seit Jahrzehnten vors├Ątzlich kaputtreguliert wurde. Über l├Ąngere Zeit darunter leidend, wandern viele Experten ins Ausland ab, wo sie eher wertgesch├Ątzt und besser bezahlt werden. Deutschland blutet aus. Gute Nacht!


Mitarbeiterzufriedenheit

8.2.2014 Das VSamerikanische Meinungsforschungsinstitut Gallup f├╝hrt alle ein oder zwei Jahre eine Studie zur Arbeitgeberzufriedenheit durch. Der letzte Bericht stammt vom 6.3.2013 und belegt wieder einmal, daß es in deutschen Unternehmen diesbez├╝glich stinkt wie in einem Hafenlokal bei Ebbe. Wie aus der Grafik unten hervorgeht, ist weniger als nur jeder sechste Mitarbeiter wirklich motiviert und f├╝hlt sich an das Unternehmen gebunden, in dem er arbeitet. Jeder vierte Mitarbeiter ist ein Bremser. Das ist ein katastrophales Ergebnis – und nicht erst seit 2013 bekannt, sondern seit Jahrzehnten!

Tortendiagramm zur Arbeitgeberzufriedenheit in Deutschland 2013

Die Folgen einer derart ern├╝chternden Bilanz zur Mitarbeiterzufriedenheit sind firmenintern blockierte Kommunikationswege, von Desinteresse gepr├Ągte Abl├Ąufe, widerwillige Erledigung der ├╝bertragenen Aufgaben, dadurch eine Innovationsbremse sondergleichen, bescheidener Erfolg auf dem Markt (auch Arbeitsmarkt!), Investitions und Reinvestitionsblockaden und letztlich eine landesweite Arbeitsmarkt und Wirtschaftskrise.

Wer jetzt versucht, die Ursache dieses Desasters zu bestimmen, ger├Ąt alsbald in ein eifriges Spiel um die Abweisung des schwarzen Peters. Die Mitarbeiter haben kaum eine nennenswerte Lobby und werden liebend gerne zu universellen S├╝ndenböcken f├╝r die Unternehmensleitung gemacht.

Warum wohl sollten die Mitarbeiter eine so hohe Motivation haben, wie es die Unternehmer gerne s├Ąhen? Sie wurden von eben jenen ab etwa 2008 unerbittlich und zu hunderttausenden auf die Straße gesetzt. Ganze Familien wurden durch den Wegfall des Einkommens in die Armut gezwungen. Diese können nicht mehr konsumieren wie fr├╝her, was (zumindest in kleineren Orten) wiederum die Einzelh├Ąndler zu rigiden Sparmaßnahmen oder sogar der Aufgabe zwang. Loyalit├Ąt ist keine Einbahnstraße, wie Unternehmer sich das wohl allzugern ausmalen, sondern muß ebenso wie Vertrauen erst erarbeitet und damit verdient werden!

Wer nun die Unternehmer in Schutz nehmen will, soll erst einmal erkl├Ąren, warum solche nicht steuerlich belastet werden, die ihren Unternehmenssitz ins Ausland verlegen und darum hierzulande Arbeitslose produzieren. Eines von unendlich vielen unr├╝hmlichen Beispielen hierf├╝r ist Nokia, das sein Mobiltelefonwerk in Bochum Mitte 2008 schloß, um in Rum├Ąnien billiger produzieren zu können. Dabei warfen die Gesch├Ąfte Nokias f├╝r das Gesch├Ąftsjahr 2007 7,2 Mrd. Euro Gewinn ab und auf das Werk Bochum entfielen davon 134 Mio. Euro.

Nur sehr wenige der einstigen 2300 Mitarbeiter im Werk Bochum zogen um, um nun im Werk Cluj in Rum├Ąnien arbeiten zu können. Die Raffgier Nokias kannte aber auch dort keine Grenzen, denn im Zeitraum von Februar 2008 bis September 2011 liefen allein ca. 10 Mio. VS$ Steuerschulden auf. Rum├Ąnien zeigte nicht das besch├Ąmend windelweiche Vorgehen Deutschlands und machte stattdessen N├Ągel mit Köpfen: Es beschlagnahmte kurzerhand das Werk, bis die Steuerschulden gezahlt worden waren.

Auch forderte Rum├Ąnien einen Teil der Summe von 20 Mio. Euro an Fördergeldern (Anreiz zur Eröffnung des Werks) zur├╝ck, da die Gesch├Ąftsleitung beschloß, nach Ostasien weiterzuziehen, um dort noch billiger produzieren zu können. Die nun arbeitslosen Rum├Ąnen scheren Nokia ebenso wenig wie die arbeitslosen Deutschen in Bochum.

Die gezogene Schneise der Verw├╝stung auf den Arbeitsm├Ąrkten nur dieser beiden L├Ąnder sollte der EU Anlaß genug sein, entsprechende Maßnahmen gegen Konzerne wie Nokia durchzusetzen. Wie ich die Papiertiger aus Br├╝ssel aber kenne, interessiert die das Schicksal der Betroffenen nicht die Bohne.

Übrigens erhielt Nokia auch aus deutschen Steuergeldern eine sehr ansehnliche Summe als Fördermaßnahme zur Inbetriebnahme des Werkes in Bochum. Kurz kann man es auch als ein Bestechungsgeschenk an Nokia sehen, um die Entscheidung zur Wahl des Standortes eines Mobiltelefonwerkes zu beeinflussen. Somit wurden Arbeitspl├Ątze gekauft, die aber nun abgewandert sind. Welche Politnulpe hat vers├Ąumt, diese Förderung zur├╝ckzuverlangen?

Der von Franz M├╝ntefering im Jahr 2005 gepr├Ągte Begriff der Heuschrecke paßt auf Nokia wie die Faust auf’s Auge: Sich mit hart erarbeiteten Steuern eines Volks bestechen lassen, dann so kurz wie es geht ein Werk betreiben, dabei möglichst noch Steuern hinterziehen, alle Schlupflöcher in Steuer und Sozialgesetzen ausnutzen und dann den Schauplatz verlassen, um an anderer Stelle die Nummer von vorne zu beginnen. Von Nokia kaufe ich bestimmt kein Ger├Ąt mehr!

Wer jetzt meint, mit der Ächtung von Nokias Produkten sei es getan, irrt leider. Apple l├Ąßt billigst und zu unmenschlichen, prekarisierenden Arbeitsbedingungen in den Werken von Foxconn und Pegatron produzieren und will auch nie etwas von dieser modernen Form von Sklaventum festgestellt haben. Amazon beutet in Deutschland seine Mitarbeiter in ebenfalls unmenschlichen Umst├Ąnden aus.

Allein, was die kriminelle Energie von weltweit agierenden Konzernen angeht, bedingt dies doch ein vehementes Einschreiten von zust├Ąndigen Ministerien aller Regierungen – vornehmlich nat├╝rlich der Finanzministerien. Der verharmlosende Begriff von Steuervermeidung namens Double Irish With a Dutch Sandwich sollte eigentlich Steuerbetrug heißen. Im entsprechenden WikipediaArtikel wird dann ersichtlich, wie viele große und bekannte Konzerne dazu Zuflucht nehmen. Es sind u.a. Google, Facebook, Amazon, Apple, Microsoft und Adobe. Auch die Liste auf Wikipedia ist selbstredlich nicht vollst├Ąndig, denn die Steuerersparnis durch solche Tricks ist f├╝r zigtausende Konzerne lukrativ.

Die anfallenden Steuern solcher Konzerne gehen nicht mehr in die Sozialkassen von Staaten ein und die Kassen werden noch schneller geleert, indem die Sozialausgaben f├╝r die nun größere Menge an Arbeitslosen nur zum Preis eines Aufstandes reduziert werden könnten. Der Kollaps des Arbeitsmarktes steht somit vor der T├╝r, doch will das noch niemand recht wahrhaben. Geistig armer Michel!

Die Zeche soll ’mal wieder der kleine Mann von der Straße zahlen. War es nicht genug, daß aus seinem ohnehin schon eingetriebenen Steueraufkommen immer größeren Ausmaßes die Bestechung von Konzernen genommen wurde? Jetzt wird der B├╝rger nochmals geschröpft, um die Folgen solcher Veruntreuung von Steuermitteln zu verdecken. Belastet werden die, die Steuern abf├╝hren m├╝ssen, aber keine große Lobby haben: Die Arbeitgeber. Bahn frei also f├╝r die Unternehmer, die mit Abwanderung der Firmensitze drohen!

Hier nun schließt sich wieder der Kreis, weshalb die Mitarbeiter so vieler Firmen in Deutschland schlecht auf die Betriebsf├╝hrungen zu sprechen sind. Die l├Ąngst nicht mehr mit Vernunft erkl├Ąrbar hohen Steuern und Abgaben zwingen den Mitarbeiter, sich nach der Decke zu strecken und so sehen sie im Unternehmen zu Recht eine Gefahr f├╝r ihre Eigenst├Ąndigkeit und Selbstbestimmung. Anstelle aber endlich mit der Faust auf den Tisch zu hauen und zumindest loyales und w├╝rdiges Benehmen der Gesch├Ąftsleitung zu verlangen, ├╝bt sich der Michel in geb├╝ckter Haltung.

In genau diese Kerbe haut denn auch wieder die TKBranche. Weniger als jeder dritte Mitarbeiter von Vodafone w├╝rde sein Unternehmen weiterempfehlen (s. dieser gestrige GolemArtikel)! Seit vorgestern streiken französische AmazonMitarbeiter gegen Billiglöhne, G├Ąngelei und Überwachung. Bravo! W├Ąhrend Deutsche nur maulen, demonstrieren Franzosen lautstark. Ein paar Wochen lang (meine Meinung: Jahrzehnte) kommt Europa ohne Amazon und Vodafone aus. Zeigt den Ausbeutern, daß Ihr Menschen seid und ein Minimum an W├╝rde verlangt!


Bewerbungsstatistik

14.2.2013 Im Laufe der Zeit habe ich mir einmal eine kleine Statistik ├╝ber die Erfolgsaussichten meiner Bewerbungen angefertigt. Ich vermute, diese werden sich nicht erheblich von denen anderer Arbeitssuchender unterscheiden. Es standen innerhalb eines Monats dazu etwa 800 Stellenausschreibungen aus der IT und Elektronik zur Verf├╝gung, die bereits grob nach Entfernung oder Branche vorausgew├Ąhlt waren. Quellen waren dazu Monster.de, Stellenanzeigen.de, Megajobs.de, Stepstone.de und weitere. Die darauffolgende Sortierung nach erreichbaren Stellen, die auch nur ann├Ąhernd mit meiner Fachkompetenz korrelierten, reduzierte diese auf 46 Bewerbungen.

Etwa 50% der 800 Stellenausschreibungen werden aufgrund des angegebenen Ortes aussortiert, weitere 20% sind Firmen, die ich schon als Abzockerbetriebe, Personalvermittler, Zeitarbeitsfirmen, latent mit unseriösen Angeboten werbende Unternehmen usw. identifizierte. 7% schrieben nur auf Englisch, 2% maßlos ├╝bertrieben auf Denglisch oder latent vage, 11% forderten OOP oder folgten dem Microsoft, SAP oder AdobeWahn, 4% forderten die Entsprechung unerf├╝llbarer Voraussetzungen und die letzten 6% bildeten die 46 Bewerbungen.

Dabei konnten die Stellen mehrere der Rubriken erf├╝llen. Zugez├Ąhlt wurden sie aber nur der, die als erstes griff. Desweiteren waren weit ├╝ber 99% aller Ausschreibungen herablassend oder arrogant verfaßt. Vollst├Ąndige Kontaktadressen (Postanschrift, Telefonnummern, Ansprechpartner und ePostAdresse) fehlten in ├╝ber 89% aller F├Ąlle. Bei etwa 24% konnte auch eine zielstrebige 5min├╝tige Suche auf der Pr├Ąsenz des Betriebes nicht zum Erfolg f├╝hren! Die widerliche Selbstbeweihr├Ąucherung (innovativ, aufstrebend, Marktf├╝hrer, Umsatzsteigerung usw.) war bei 100% vertreten.

F├╝r diese 46 herausgesch├Ąlten Stellenausschreibungen (jetzt wieder 100%) versandte ich Einladungen auf meine Bewerbungspr├Ąsenz per ePost. Die Reaktionen darauf teilen sich wie folgt auf:

  • 50,0% gar keine Reaktion des Betriebes
  • 10,9% lasen nur meine Einladung auf die Bewerbungspr├Ąsenz
  • 15,2% betraten nur meine Bewerbungspr├Ąsenz, ohne das Bild in der Einladung mit heruntergeladen zu haben
  • 23,9% sahen sich die Einladung an und betraten meine Bewerbungspr├Ąsenz

Damit verweigern mindestens 15,2% der Betriebe, in eBriefe eingebettete Bilder von externen Servern herunterzuladen. Von den 39,1% der betroffenen Betriebe (18 Bewerbungen), die meine Bewerbungspr├Ąsenz betraten,

  • sagten 3 Betriebe ├╝ber meine Bewerbungspr├Ąsenz ab (zwei sogar unfl├Ątig),
  • sandten 2 Betriebe eine automatische Abwesenheitsnotiz zu (ohne weitere R├╝ckmeldung),
  • hielten mich 2 Betriebe mit h├Ąndisch verfaßter Antwort hin (ohne weitere R├╝ckmeldung),
  • ein Betrieb brach gleich eine Diskussion mit erheblichem Streitpotential vom Zaun

und der Rest blieb stumm.

Zur Auswertung dieser Zahlen muß man kein Statistiker sein, um den gnadenlosen Verfall des deutschen Arbeitsmarktes zu erkennen. Vor Jahrzehnten noch strebte man einhellig nach Verbesserungen im Sozialsystem, den Arbeitsbedingungen und auch dem sozialen Stand. Wir Deutschen hoben uns hierin recht positiv von den meisten anderen L├Ąndern ab. Heute sieht man ganz deutlich, wohin uns die brutalstmögliche Gleichmachung auf dem weltweiten Arbeitsmarkt gebracht hat: Abwanderung von Betrieben, Massenarmut, prekarisierende Arbeitsmarktverh├Ąltnisse, Gehirnw├Ąsche mit Gleichschaltung, Denglischwahn und fallende Reallöhne bei gleichzeitiger massiver Steigerung der Renditen bei Mittelst├Ąndlern und Konzernen.

Wer glaubt, der Staat werde es schon richten, irrt: Die BRD ist sowieso kein Staat (s. Innenpolitik), sondern eine private und hoffnungslos ├╝berschuldete GmbH, die den Mythos aufrechterh├Ąlt, sie sei f├╝r das Volk als Staatsapparat zust├Ąndig. Außerdem haben wir es den gewissen und r├╝ckgratlosen Politikern zu verdanken, derart entrechtende Umst├Ąnde auf dem Arbeitsmarkt zu sp├╝ren zu bekommen. Sie folgen dem Leitsatz „Wes Brot ich eß, des Lied ich sing“ – und da die Wirtschaft und Hochfinanz die Hosen anhat, brauchen wir uns ├╝ber die Degradierung einer Arbeitskraft zum l├Ąstigen Unkostenfaktor nicht mehr zu wundern.

Und schon wieder macht sich die eine universelle Erkenntnis breit: Letztlich muß sich jeder einzelne B├╝rger dieses Landes an die eigene Nase fassen, denn (f├╝r die, die noch an den Sinn von Wahlen glauben und) mit dem Kreuz an der richtigen Stelle w├Ąre der größte Teil der Auswirkungen dieser durchgepeitschten Globalisierung abzuwenden gewesen. Dem einzelnen Arbeitssuchenden ist das kein Trost. Wer einmal in der Abh├Ąngigkeit von Hartz IV mit kostenloser Geißelnummer steckt, kommt nicht mehr so leicht heraus. Die Chancen daf├╝r stehen denkbar schlecht. Es muß also eine (zun├Ąchst pragmatische) Lösung her, mit der die ohnehin schon geschundenen und als „Sozialschmarotzer“ beschimpften Leute wieder gute Arbeitsstellen finden.

Es ist dazu nicht notwendig, eine Stelle f├╝r exakt den erlernten Beruf eines Arbeitssuchenden zu finden oder gar seinen speziellen W├╝nschen nachzukommen. Andersherum muß sich aber auch ein hochqualifizierter Facharbeiter nicht mit ganz klar ersichtlich entehrenden „Stellen“ abfinden. Zeitarbeit – ich schrieb es schon an anderer Stelle – ist ein prekarisierendes und fortschreitend entrechtendes System und folglich zu bek├Ąmpfen. Der Sinn von Arbeitskr├Ąftevermittlern will mir aus Sicht eines Arbeitsgebers nicht recht in den Kopf: Ein Betrieb, der zu faul oder feige ist, sich selbst mit den Bewerbungen auseinanderzusetzen, ist mir von vorn herein suspekt. Der Vermittler wird vom Arbeitnehmer bezahlt und steht deshalb latent in einem Interessenkonflikt. Folge: Er schert sich nicht um den Datenschutz f├╝r den Bewerber.

Wer Arbeit hat, denkt zu oft absch├Ątzig ├╝ber gerade die unterdr├╝ckten Leute, die ihr Leben in Hartz IV fristen. Es gibt in Deutschland wohl kaum noch eine Familie, in der es nicht wenigstens einen HartzIVEmpf├Ąnger gibt, und wenn es sich nur um einen Aufstocker handelt. Es kann jeden treffen und das schneller, als Sie es f├╝r möglich halten – auch Sie, werter Leser! Und dann? Aktion Wendehals?

Die „Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentsch├Ądigung“ (1Stellen) werden nachweislich massenhaft von Kommunen und nutznießenden Betrieben zweckentfremdet und die Geg├Ąngelten schamlos ausgenutzt. Der Arbeitsmarkt wird dadurch gesch├Ądigt, indem die Nachfrage nach (sogar nur halbwegs angemessen) bezahlten Arbeitskr├Ąften versiegt, was den Marktpreis f├╝r Arbeitsleistung nur noch weiter dr├╝ckt. Über 90% der so vermittelten „Arbeit“ ist weder zus├Ątzlich noch verbessert sie die Vermittlungsaussicht.

Ganz schlaue Ausbeuter Unternehmer gr├╝ndeten schon vor Jahren Firmen, in die durch die gewissenlose Verfilzung mit der Politik HartzIVBezieher hineingepreßt wurden. Dort aber fehlen die „normalen“ Mitarbeiter, die den Hartzern wieder Gelegenheit zur Eingliederung ins soziale Leben ermöglichen sollen. Letztlich handelt es sich bei diesen Firmen um bessere Auffanganstalten, um die Statistiken zu schönen. Ganz nebenbei können diese Firmen Artikel billigst produzieren oder Dienstleistungen anbieten, womit sie deren Marktpreis auch noch in den freien Fall zwingen. Will denn eigentlich niemand erkennen, daß damit ganze Industriezweige kollabieren können? Dazu sollten andere Autoren auch einmal Stellung beziehen.


Fallstudie zu einer Stellenausschreibung

Stellenausschreibung einer MŘnchner Firma in der IT, anonymisiert.

Abb. 1: Original der Stellenausschreibung einer Firma im Bereich der IT. Nur die Namen und Logos sind ge├Ąndert, um mir nicht auch noch rechtlichen Ärger einzufangen.

Grund: unpassende Persönlichkeit
Bemerkung: Sehr gehrter Herr Pöllinger, vielen Dank f├╝r Ihre Bewerbung. Wir haben keine Positionen als Netzentwickler zu besetzen, daher können Ihre Bewerbung nicht ber├╝cksichtigen. Freundliche Gr├╝ße V. S. Human Resources Banane GmbH A member of the ananas group

Absage der Banane GmbH ├╝ber meine Bewerbungspr├Ąsenz. Kein Absatz, zwei d├Ąmliche Rechtschreibfehler, ein fehlendes Wort, eine glatte L├╝ge und eine Unversch├Ąmtheit – alles gratis! Die Namen sind anonymisiert.
Von mir verbesserte Version derselben Stellenausschreibung.

Abb. 2: Von mir verbesserte Version derselben Anzeige, diesmal ohne d├Ąmliches DenglischGeblubber und herablassendes Getue, aber mit Informationen, die f├╝r Bewerber wichtig sind. Warum gestalten Personaler ihre Stellenausschreibungen nicht immer so?

14.2.2013 Gestern hat mich der Rappel gepackt und so habe ich eine (sogar eher moderate) Stellenausschreibung einer Firma genommen, diese anonymisiert und zusammen mit einer von mir verbesserten Version in je ein Bild gepreßt. Ausgerechnet diese Stellenausschreibung nahm ich, weil mir die Personalflachkraft in herablassendem Ton abgesagt hat. Mitarbeiter dieses Betriebes werden keine M├╝he haben, trotz Verfremdung diese Anzeige diese als die eigene wiederzuerkennen. Macht nichts. Vielleicht ist es den Beteiligten ja ’mal eine Lehre, am Pranger zu landen.

Links sieht man in aller ausschweifender Langatmigkeit das Machwerk dieses seltsamen Vereins. Englisch, Denglisch, Anglizismen usw. sieht man (verglichen mit vielen anderen Stellenausschreibungen) relativ wenige. Diese sind aber schon zuviel! Über die sattsam bekannten Rechtschreibfehler und besonders Idiotenleerzeichen lasse ich mich schon nicht mehr aus – da darf sich jeder Leser selbst daran versuchen. Viel schwerer wiegt da der herablassende Ton, den man sich als Bewerber bieten lassen muß.

Erst einmal also schnitt ich dieses ├╝berfl├╝ssige Bild oben ohne Aussagekraft weg. Ein Betrieb sollte bei der Fachkr├Ąftesuche weder seinen Mutterkonzern, noch Personalvermittlungen vorschicken, also habe ich den Text entsprechend abge├Ąndert. Hat denen noch niemand erkl├Ąrt, daß mickrige Schrift oder Texte in reiner Großschreibung schwer zu lesen sind? Selbstverst├Ąndlich habe ich deren d├Ąmliches DenglischGeschwurbel eingedeutscht oder entfernt. Genauso hielt ich es mit der Selbstbeweihr├Ąucherung. Das vage „Zum n├Ąchstmöglichen Zeitpunkt“ ist pr├Ązisiert und der Einsendeschluß angegeben. Tacheles statt Nebelkerzen!

Die Querverweise weiter unten in der besseren Ausschreibung zielen auf sinnvolle Seiten oder Pr├Ąsenzen – etwa OpenStreetMap f├╝r die Karte oder das im System hinterlegte ePostProgramm (MUA, z.B. Thunderbird oder Opera). F├╝r das Bewerbungsportal sollte eine HTTPSVerbindung Standard sein, wie es selbst bei mir als Privatmensch der Fall ist. Die Geokoordinaten sollten auch so wie hier in beiden weitverbreiteten Formaten angegeben sein, denn diese Daten zu errechnen, ist kein Aufwand. Auch die von mir so favorisierte Silbentrennung ist keine große Sache. Erst mit ihr wird es gerade beim Deutschen mit seinen langen Wortformen etwas mit dem Blocksatz.

Eine betriebseigene Bewerbungspr├Ąsenz ist heutzutage Standard, die eines Bewerbers dagegen nicht. Ich habe tats├Ąchlich noch von keinem anderen Menschen in Deutschland gehört, der als Bewerber eine solche Pr├Ąsenz sein Eigen nennt. Da bin ich dann wohl auch in diesem Punkt (├╝brigens seit 2009) der Zeit voraus. Ich erwarte einen starken Anstieg der Zahl solcher Bewerber in den n├Ąchsten Jahren.

Unsinnige oder ├╝berfl├╝ssige Anforderungen habe ich gelöscht und durch wesentlich wichtigere ersetzt. F├╝r Bewerber fehlende Informationen sind nachgetragen. Diese arroganten Betriebe haben es anscheinend nicht mehr nötig, ihre Adresse und Kontaktdaten anzugeben. Am wichtigsten von allen Änderungen aber ist, den gesamten Text dieser Ausschreibung in ein freundliches Deutsch umzuschreiben – eines, das den Bewerber nicht zum Bittsteller degradiert und von oben herab behandelt.

Ein Betrieb sollte es sich zur Ehre anrechnen, wenn sich ein Bewerber f├╝r ihn interessiert. Dieses Interesse gleich wieder mit barschem Ton im Keim zu ersticken, ist nicht zielf├╝hrend. Schon einmal etwas von Mitarbeiterf├╝hrung und grundlegender Psychologie gehört? Die schlechtbehandelten Bewerber von heute sind die demotivierten Mitarbeiter von morgen! Eine ansprechende und nicht verprellende Stellenausschreibung muß nicht mehr Arbeitsaufwand f├╝r den Personaler bedeuten – sehr wohl aber erfordert sie etwas guten Willen.

Übrigens scheinen diese Leute dringend einen Netzentwickler zu benötigen, da die Seite mit dieser Stellenausschreibung darin schon ├╝ber 50 HTMLFehler z├Ąhlt und der interne Aufbau stark an die Versuche eines blutigen Laien bei seinen ersten Übungen erinnert. Das CSS ist einfach nur krank – grundlegende Funktionsweisen von float und position wurden nicht verstanden und ein Jahrzehnt nach der weitverbreiteten Nutzung von EinPixelBildern sollten diese endg├╝ltig der Vergangenheit angehören. Selbst das px wird weiterhin genutzt statt des sinnvolleren em. Skalierbarkeit gibt es so nicht! Barrierearmut ist in diesem Betrieb ein Wunschtraum und hoffentlich begeht niemand den Fehler, dort anzuheuern.

Ich paßte mit meiner Qualifikation wie die Faust auf’s Auge, aber ich habe die falsche Persönlichkeit? Klar, daß sich der Personaler einen windelweichen Jasager w├╝nscht: R├╝ckgrat ’raus – der Flexibilit├Ąt zuliebe!


Fallstudie zu einer weiteren Stellenausschreibung

Stellenausschreibung der Firma Huxley mit durch mich farbig hervorgehobenen Fehlern verschiedener Arten.

Abb. 3: Stellenausschreibung von Huxley. Diese ist heute wahllos aus einer großen Menge an Stellenanzeigen bei monster.de herausgegriffen.

10.3.2013 Die unm├Ąßig provokative Art von Stellenausschreibungen bewog mich, einmal eine wahllos herausgegriffene Anzeige zu analysieren. Dabei hatte ich schon M├╝he, den Quelltext aus dem monster.deM├╝ll herauszusch├Ąlen (worin sich ohnehin massenhaft 1PixelBilder, Spionageskripte u.├Ą. zur Nutzerverfolgung befinden). Auch habe ich mir etwas Zeit genommen, um die verschiedenen Fehler genauer zu klassifizieren. Die Auszeichnung mit CSS habe ich allerdings nur auf die schnelle Art durchgezogen. Was solls – es dient ja nur dazu, die vielen Fehler aufzuzeigen.

  •        Englisch und Denglisch, auch nichtdeutsche Satzteilstellung
  •        Satzbau
  •        HTMLFehler
  •        Typographische Fehler wie Rechtschreib und Grammatikfehler, Idiotenleerzeichen und apostrophen, falsche oder keine Listenpunkte, „Plenken“
  •        Ausdrucks und Stilfehler
  •        ungenaue Ausdrucksweise
  •        Genderwahn
  •        Lobhudelei und Selbstbeweihr├Ąucherung
  •        Unterstellungen und Unversch├Ąmtheiten

Der Nominalstil in der Aufz├Ąhlung der zu erwartenden T├Ątigkeit und der Anforderungen ungt gar grausam. Das ließe sich doch wohl besser formulieren, z.B. mit aktiven Verben? Auch sehr ungl├╝ckliche Begriffe wie „technischen Testf├Ąllen“ lassen den Leser im Regen stehen. Das kann man klarer schreiben! „Pearl“ ist immer falsch geschrieben. Entweder ist PEARL gemeint (was aber keine Skriptsprache ist) oder Perl.

Belastbarkeit und Kommunikationsf├Ąhigkeit sind derart ausdrucksschwache und obendrein abgedroschene Allgemeinpl├Ątze, daß sie nicht in eine Stellenausschreibung gehören. Da könnte der Betrieb ja gleich schreiben, er verlange vorzeigbar sauber angezogene Bewerber! Selbstverst├Ąndlich wird wieder nach guten Englischkenntnissen verlangt. Bereits ├Ąußerst m├Ąßiges Englisch reicht aber aus, um die paar wirklich notwendigen oder unumg├Ąnglichen englischsprachigen Fachbegriffe zu verstehen. Alles, was an Bedarf dar├╝ber hinausgeht, ist nur wichtigtuerisches Blabla und darum irrelevant und abzulehnen.

Die heutzutage leider allenorts verlangten Programmierkenntnisse der OOP – hier mit den Favoriten C++, C# und dem Ressourcenmonster Java – kann und will nicht jeder erf├╝llen. 99% der in OOP geschriebenen Software könnte man besser in der traditionellen und bew├Ąhrten prozeduralen Programmierung schreiben. Leider erfordert dies den Einsatz von Hirnmasse und etwas Zeit und Anstrengung, um den Hauptgrund f├╝r die Einf├╝hrung des Programmierparadigmas der OOP wegfallen zu lassen. Dieser besteht darin, der Masse von schlampigen und faulen Programmierern durch aufgeblasenen auszuf├╝hrenden Code unter die Arme zu greifen. Um die OOP anzupreisen, heißt das Argument dann, der Menge an Quelltext zu immer größer werdenden Programmen und Systemen ├╝berhaupt noch Herr werden zu können.

Personaler interessiert der technische Hintergrund nicht – sie sehen nur die leicht verk├╝rzte Entwicklungszeit f├╝r ein lauff├Ąhiges (aber schlampiges) Ergebnis. Außerdem gilt f├╝r ihn, daß OOP ja modern und zeitgem├Ąß sei und deshalb zur Pflicht f├╝r mögliche Mitarbeiter wird. Tats├Ąchlich ist sie nur modern, da Programmierer in ihrer Schlamperei best├Ątigt und ermuntert werden und die Folgekosten f├╝r die Beseitigung der angerichteten Sch├Ąden hundertfach höher sind als die Zeiteinsparung w├Ąhrend der Programmierphase. Kostenoptimierung (hier an der falschen Stelle) und Geltungsbed├╝rfnis scheinen dem Personaler der heilige Gral zu sein. Nach seiner Entscheidung folgt die Sintflut!

So, nachdem die Fehler der vorhandenen Teile der Stellenausschreibung bekannt sind, kommen wir zu den fehlenden Teilen. Zun├Ąchst einmal fehlt die Postanschrift mit allen notwendigen Daten wie Telefonnummer, ePostAdresse und Ansprechpartner. Explizite Angaben zum zu erwartenden Vertragsverh├Ąltnis wie Gehaltshöhe, anpassungsrate, Probezeitdauer, Urlaubsanspruch, Arbeitszeitregelung, VWL, Sonderleistungen usw. fehlen. Eine Anfahrtsbeschreibung f├╝r den ÖPNV und PKWs sollte auch mit einem Querverweis aus der Anzeige heraus direkt aufrufbar sein.

Huxley leistet sich in seiner Stellenausschreibung massenhaft Englisch, Denglisch, Idiotenleerzeichen, Rechtschreib und Gestaltungsfehler. F├╝r die Zielgruppe wichtige Daten werden explizit nicht geliefert. Es kostet den Leser einer solchen Anzeige ungeheuer viel Zeit, Nerven und Anstrengung, ├╝berhaupt zu erfassen, was die Firma will.

Huxley: Euch hat es rein zuf├Ąllig getroffen. Ich h├Ątte Eure Stellenausschreibung ausgenommen, wenn Ihr zu den derzeit extrem seltenen, in Zukunft aber hoffentlich öfter anzutreffenden Firmen gehören w├╝rdet, die die Stellenausschreibungen f├╝r Bewerber verfassen. So bleibt nur das Resummee: Setzen, sechs! Tragt es auch einfach mit Fassung, denn mich weswegen auch immer zu verklagen br├Ąchte sowieso nichts oder höchstens, Euch abermals zum Affen zu machen. Wer kann es mit den Ausschreibungen besser machen?


Aufforderung an alle Personaler in Deutschland

10.3.2013 In Bewerbungsratgebern – und die sind das kleine Einmaleins einer jeden Zeitung – wird unerm├╝dlich wiedergek├Ąut, wie unerfahren die Bewerber sind, wie unpassend ihre Qualifikation f├╝r die Stelle, wie anstößig ihr Auftreten, wieviele Rechtschreibfehler in Bewerbungen toleriert werden usw.. Die Liste könnte ich ins Unendliche erweitern, aber die Plattheit der Ratschl├Ąge nie erreichen. Von Ratschl├Ągen an die Personaler oder ├╝ber ihre spezifischen Schw├Ąchen liest man niemals etwas. Warum auch? Sie machen ja stets alles richtig.

Immerzu wird z.B. auf irgendwelche „Nervösit├Ąten“ der Bewerber hingewiesen wie st├Ąndiges Kratzen am Bein. Gut. Und jetzt: Welcher Anteil der eingeladenen Bewerber macht das? Ist das einer von 10.000 Bewerbern – oder noch weniger? Jetzt halten wir einmal die Zahl der arrogant auftretenden Personaler zu ihrer Gesamtzahl entgegen: 99%! Beim Schweregrad dieser Eigenschaft d├╝rfen sich fortan alle Bewerber in Teutonien völlig ungeniert w├Ąhrend des Gespr├Ąchs in den Schritt fassen! Damit muß selbst der im Denken langsamste Bewerber feststellen, daß die Bewerbungsratgeber extrem einseitig sind, den Bewerber per se zum Bittsteller erziehen und deshalb von Arbeitnehmerseite gekauft sein m├╝ssen.

Personaler haben es ja nicht leicht: Sie m├╝ssen sich durch einen Berg von Bewerbungspost mit tausenderlei Dokumenten k├Ąmpfen und haben nur maximal 10 Minuten pro Bewerbung daf├╝r ├╝brig. In der Zeit könne man ja nicht ins Detail gehen und so habe der Bewerber seine Unterlagen schön mundgerecht zu servieren. Alles K├Ąse! Personaler sind auch nur Menschen, n├Ąmlich faul. Arbeit, die ihnen obliegt, delegieren sie schlicht an andere weiter. So können sie sich weismachen, sie h├Ątten ihren Teil erf├╝llt.

Tats├Ąchlich liegt das zugrundeliegende Problem der 10MinutenFrist in der Fehleinsch├Ątzung, einen Mitarbeiter einzustellen, könne ja nicht so schwer sein. Deshalb werden die Aufgaben eines Personalers gern von Firmenchefs selbst ├╝bernommen. Das hat dann zur Folge, daß der Bewerbung nebenher zum Tagesgesch├Ąft keine Zeit mehr einger├Ąumt werden kann. Selbst, wenn es einen regul├Ąren Personaler gibt, hat der schlicht keine Lust, sich seinen Aufgabenbereich besser zu organisieren, was zum selben Effekt f├╝hrt.

Niederlage

Um als besonders angesagt zu gelten (oder auch modern), verfallen Personaler dem Denglischwahn. Es gibt bspw. auf monster.de kaum noch eine Stelle in der IT, deren Titel vollst├Ąndig deutsch ist. Im Beschreibungstext folgt dann stets Denglisch auf Anglizismus und Idiotenleerzeichen – schließlich m├╝sse man ja mit der Zeit gehen. Falsch gesetzte Interpunktionen und Rechtschreibfehler en masse leisten sich Personaler, von Bewerbern aber verlangen sie Perfektion. Auch grundlegende Kenntnisse zur Gestaltung von Stellenausschreibungen fehlen regelm├Ąßig; dabei kostete es sie gerade einmal einen Tag, XHTML zu erlernen und vielleicht nochmal zwei weitere Tage f├╝r CSS2. Gut, HTML5 und CSS3 wollen wir gar nicht erwarten. Daß aber bereits 10 Jahre alte Technologien, die zum Handwerkszeug eines Personalers gehören, noch immer nicht auch nur in Grundz├╝gen verstanden sind, ist ein Armutszeugnis!

So schön es w├Ąre, wenn Stellenausschreibungen ordentlich funktionierten und vielleicht noch bedienungsfreundlich gestaltet, so erf├╝llte kaum eine jemals von mir betrachtete Anzeige auch nur die formellen Erfordernisse f├╝r g├╝ltiges XHTML und CSS. EinPixelBilder, Z├Ąhlbilder (ein Euphemismus f├╝r Nutzerkontrolle, die obendrein Bandbreite frißt), Gestaltung mittels Tabellen und anderes Verwunderliches geben sich hier ein Stelldichein.

„Ich bin der Größte, der Beste, und ich kann alles!“ Wollen Sie Personaler so etwas hören? Warum zwingen Sie uns Bewerbern dann Ihre Selbstbeweihr├Ąucherung auf? Um keine absoluten Aussagen zu machen, die vielleicht auch noch rechtlich angreifbar sein sollten, d├╝rfen wir dann „einer der innovativsten Marktf├╝hrer in unserem Segment“ lesen. Dieses Ges├╝lze ist vage, m├╝ßig und hochgradig l├Ąstig – genau wie Personaler, die diese Verbaldiarrhoe absondern.

Bisher ging es um Äußerlichkeiten. Jetzt geht es ans Eingemachte: die inneren Werte eines Betriebs. Da die Zielgruppe der Stellenausschreibung ja der Bewerber ist, hat der Personaler sich gef├Ąlligst diesem anzupassen – und nicht umgekehrt. Das bedeutet, das, was die Stelle ausmacht, in verst├Ąndlichem und leicht lesbarem Deutsch mitzuteilen und alle f├╝r den Bewerber wichtigen Daten in Form zu packen (damit Information daraus wird) und ebenfalls mitzuteilen. Den Namen des Ansprechpartners im Betrieb (meist der Personaler selbst) zu verschweigen und dann zu erwarten, daß der „wirklich interessierte“ Bewerber anruft, um ihn zu erfragen, ist schlicht hochn├Ąsig. Dabei wird dann meist noch nicht einmal die Telefonnummer der Firma mitgeteilt, sodaß der kadavergehorsame Bewerber pflichtschuldigst auch noch im Netz recherchieren muß.

Kooperation?

Dem Bewerber entgegenzukommen, kann dem Personaler nur nutzen. Schade, daß es dazu nötig ist, ├╝ber seinen Schatten zu springen und wenigstens soviel Respekt und Anstand walten zu lassen, ihm regelm├Ąßig Mitteilungen ├╝ber den aktuellen Stand der Bewerbung zukommen zu lassen. Absagen in Konservenform (oftmals nur zwei d├╝rre Zeilen lang) d├╝rfen sich Personaler im Rachen stecken lassen. Hoffentlich krepieren sie daran! Wer einem Bewerber, der immerhin dem Betrieb soviel Interesse widmet, daß er sich dort um eine Stelle bewirbt, mit einer Konserve absagt, verdient es nicht besser.

Regelm├Ąßig wird auch nicht der Grund f├╝r eine Absage mitgeteilt. Damit erspart sich der Personaler zwar die Chance auf eine Möglichkeit auf die Eventualit├Ąt einer Diskriminierungsklage, aber dem Bewerber, der sowieso nicht klagen will, hilft es nicht weiter. Ein Fehler des Bewerbers, der ihm vielleicht noch nicht einmal auff├Ąllt und in dessen Ablehnung sich die Personaler einig sind, wird zum Todesurteil auf dem Arbeitsmarkt. Das ist eine Form von seelischer Grausamkeit!

Um also wenigstens von einigen wenigen Betrieben, bei denen man sich bewarb, eine definitive Absage abzuholen und in der Hoffnung, daß ein halbwegs nachvollziehbarer Grund angegeben werde, hakt man 12 Wochen nach Einreichen der Bewerbungsunterlagen nach. Anstatt einen Grund geliefert zu bekommen, wird man zuweilen noch verhöhnt! Die einen polemisieren, man sei ein Idealist, wenn man nach Anstand und Respekt behandelt werden möchte, die anderen belassen es nur bei Beteuerungen wie „sehen Sie dies nicht als negative Beurteilung Ihrer Qualifikation oder Ihrer Person“. Ja, Ihr Drecksheuchler – bekommt man von Euch jemals eine Antwort auf eine ernstgemeinte Frage, und ohne scheinheilige Schadenfreude?

Die Langwierigkeit von Bewerbungsprozessen ist ungeheuerlich. Ich erhielt schon Absagekonserven per ePost f├╝r mehrere Monate alte Bewerbungen, bei denen der Zugang zu meiner Bewerbungspr├Ąsenz l├Ąngst deaktiviert war. Mit etwas gutem Willen, guter Arbeitsorganisierung, Sichtung der Unterlagen und Unterhaltung mit allen relevanten Bewerbern ist eine Einstellung problemlos in sieben Tagen zu schaffen! Das setzt nat├╝rlich eine gut formulierte Stellenausschreibung voraus. Erh├Ąlt der Personaler zu viele oder zu wenige Bewerbungen, hat er etwas falsch gemacht. Da es sich f├╝r die meisten Personaler erst noch herausstellen muß, wie man gute Stellenausschreibungen verfaßt und es Zeit benötigt, zu lernen, darf man wohl drei Wochen als praktikable Zeitspanne allein f├╝r’s Verfassen der Ausschreibung ansetzen.

Eine weitere anstößige Unart von Personalern ist es, besonders bei Absagen auf die eigene Netzpr├Ąsenz und die dort stehenden Ausschreibungen zu verweisen, hegt der Bewerber weiteres Interesse an einer Stelle im selben Betrieb. Ich habe nun wirklich besseres zu tun, als mir einmal pro Woche die Pr├Ąsenzen derjenigen 500 Betriebe mit den faulsten Personalern durchzuackern. Da jeder Betrieb sein eigenes S├╝ppchen kocht, wie die Ausschreibungen zu finden und wie sie gestaltet sind, h├Ątte ich nicht einmal mehr Zeit zum Leben. Transparenz w├Ąre auch nicht gegeben. Das ist nat├╝rlich dumm f├╝r Bewerber, die somit keine parametrische Suche in den Ausschreibungen verwenden können.

Sie sehen: Allein schon die extrem nervenaufreibende Analyse der Stellenausschreibungen konnte mich dazu bringen, Ihren Berufsstand mit dem von Ungeziefer und Politikern gleichzusetzen. Dazu kamen die fast immer in der selben Reihenfolge heruntergenudelten Standardfragen (Warum sollten wir uns ausgerechnet f├╝r Sie entscheiden?), die oft genug sogar in einer Inquisition m├╝ndeten, Hinhalte und Salamitaktik, Desinteresse und Ignoranz beim Bewerbungsgespr├Ąch, extrem kurzfristige Absage desselben, herablassende Konserven (wenn ├╝berhaupt eine Antwort kommt) und ich w├╝ßte noch einen Haufen mehr aufzuz├Ąhlen.

Trotz allem Ihren Versagen f├╝r menschliches Verhalten, f├╝r Respekt und Anstand, Ethik und Moral oder f├╝r andere einst in diesem Land gelebten Tugenden will ich an Ihre Lernf├Ąhigkeit glauben.

3...2...1
Stilisierter Sprinter

So, und jetzt, Personaler in Alemania: Ich starte hier und jetzt einen Wettbewerb. Die Anforderungen an gute Stellenausschreibungen sind eigentlich ausreichend lang und breit erkl├Ąrt. Im Zweifelsfall m├╝ssen Sie halt Ihre Hausaufgaben erledigen und den Text der ganzen Seite bis hierhin lesen. Machen Sie mit und senden Sie mir Ihre Stellenausschreibungen zum Thema IT oder Elektronikerberufe zu.

Da ich vorhabe, mehr als eine Runde dieses Wettbewerbs zu veranstalten, folgt zun├Ąchst eine Liste der Themen. Nat├╝rlich können Sie auch ├╝ber das Schwerpunktthema hinausgehen, sollten aber zumindest in der Rubrik IT oder Elektronik bleiben.

ZeitraumSchwerpunktTeil­neh­mer­anzahlAus­schrei­bungs­anzahlun­g├╝l­ti­ge Aus­schrei­bun­genSiegerPunk­te
10.31.3.2013Programmierung netzbasierter Anwendungen000
8.30.4.2013Messen, Steuern, Regeln, Servotechnik000
9.31.5.2013Netzleitung „Web 2.0“, Vermarktungsstrategien, Öffentlichkeitsarbeit000
8.30.6.2013Elektronikentwicklung allgemein000
9.31.7.2013Programmierung netzbasierter Anwendungen000
9.31.8.2013Messen, Steuern, Regeln, Servotechnik000
8.30.9.2013Netzleitung „Web 2.0“, Vermarktungsstrategien, Öffentlichkeitsarbeit000
9.31.10.2013Elektronikentwicklung allgemein000
8.30.11.2013Programmierung netzbasierter Anwendungen000
9.31.12.2013Messen, Steuern, Regeln, Servotechnik000
9.31.1.2014Netzleitung „Web 2.0“, Vermarktungsstrategien, Öffentlichkeitsarbeit000
7.28.2.2014Elektronikentwicklung allgemein000
Ist dieses Ergebnis nicht besch├Ąmend f├╝r die Gruppe der Personaler, einen sehr gut ausgebildeten Elektronikentwickler und ITFachmann zu verschm├Ąhen? Da beschweren sich Gesch├Ąftsf├╝hrer und Personaler best├Ąndig dar├╝ber, es bestehe ein Fachkr├Ąftemangel, doch wenn sie ihn beheben können, kneifen sie! Damit ist endg├╝ltig der Zweck der M├Ąr vom Fachkr├Ąftemangel klargeworden: Unterdr├╝ckung und G├Ąngelei der deutschen Fachkr├Ąfte!

Tab. 1: Übersicht der veranstalteten Wettbewerbsrunden. Das bisherige Ergebnis ist eine einzige Schande f├╝r die Riege der Personaler! Haben alle die Hose gestrichen voll, daß sie es nicht wagen, ihre Ausschreibungen einzusenden?

F├╝r diesen Wettbewerb gelten folgende Regeln:

  • Die Ausschreibung soll graphischen Charakter haben und ansprechend gestaltet sein.
  • Die Darstellung sollte von 2030em Breite sauber skalieren und eine Höhe von nicht mehr als 40em einnehmen.
  • Qualit├Ątsrechtschreibung sollte selbstverst├Ąndlich sein.
  • Die Wortwahl sollte den Bewerber nicht zum Bittsteller degradieren.
  • Vollst├Ąndige Kontaktdaten der Firma und des Ansprechpartners sollten vorhanden sein.
  • Pro Ausschreibung ist eine Datei in HTML oder XHTML erlaubt (vorzugsweise XHTML 1.0 Strict).
  • Die Kodierung soll in UTF8 oder ISO-8859-15 erfolgen und die Datei GNU/LinuxZeilenendungen besitzen.
  • CSS und Bilder d├╝rfen enthalten sein.
  • Eine Maximalgröße von 40kB f├╝r die Datei ist zwingend einzuhalten.
  • Externe Daten (z.B. Bilder, CSS, Javascript, Flash, VB) sind nicht gestattet. Der Versuch ergibt Punktabzug.
  • Barrierearmut ist wichtiger Bestandteil dieses Wettbewerbs. Jede normgerechte Unterst├╝tzung alternativer Darstellungsformen wird belohnt.
  • Auf einen sauberen Einr├╝ckungsstil im Quelltext wird geachtet und dieser mitbewertet. Nichtsprechende oder nichtdeutsche Klassen und IDBezeichnungen ergeben Punktabzug.
  • Zum Test werden die Navigatoren Firefox, Opera und Dragon herangezogen, jeweils in der zum Testzeitpunkt aktuellsten Version.
  • Pro Firma und Runde sind max. vier Ausschreibungen erlaubt.
  • Die Stellen zu den Ausschreibungen m├╝ssen tats├Ąchlich existieren!
  • Bitte senden Sie die Datei als ePostAnhang zun├Ąchst an wpo_unerwunschte_bilder@yahoo.de.cc.
  • Einsendeschluß ist f├╝r diese erste Runde der 31.3.2013 um 12:00 Uhr MESZ, f├╝r die folgenden analog dazu immer der Ultimo.

Die Veröffentlichung dieser Ausschreibungen wird dann in den ersten Tagen des Folgemonats auf einer separaten Seite meiner Pr├Ąsenz (wahrscheinlich als Bild) erfolgen. Mit der Einsendung Ihrer Stellenausschreibungen ├╝bertragen Sie mir das Recht, diese im Sinne der Bewertung von Eigenschaften zu ver├Ąndern, z.B. die Hintergrundfarbe f├╝r Textphrasen umzustellen, und auch zu veröffentlichen.

So, und jetzt ’ransetzen, denn das ist gelebte Öffentlichkeitsarbeit f├╝r Ihren Betrieb!

Quellennachweis:
Niederlage: Benjamin Thorn / pixelio
Kooperation?: Gert Altmann / pixelio
3...2...1: Gert Altmann / pixelio
Sprinter: Dieter Sch├╝tz / pixelio


KirchbergerKnorr

Stellenausschreibung von KirchbergerKnorr fŘr einen IT-Fachmann.

Abb. 4: Stellenausschreibung von KirchbergerKnorr auf eine Stelle, die vielleicht gar nicht existiert. Langweilige Gestaltung, anbiederndes Du, herausgestellte Selbstverst├Ąndlichkeiten und kaputte Rechtschreibung mit Anglizismen und Idiotenleerzeichen geben sich ein Stelldichein. Auch Blocksatz ohne Silbentrennung und die Positionierungsfehler der Texte unten sind keine Empfehlung f├╝r ein Unternehmen, das sich mit der IT befaßt.

29.3.2013 Wieder einmal habe ich es f├╝r gut befunden, den Betrieben meine Arbeitskraft und Kompetenz anzubieten – kurz: mich zu bewerben. Dies tat ich nun auch bei der Firma KirchbergerKnorr in M├╝nchen. Die Stellenausschreibung dazu sieht man rechts. Mit meiner langj├Ąhrigen Qualifikation und sogar Zertifizierung in diesem Fachgebiet habe ich sehr gut in das Aufgabengebiet gepaßt. Man sollte also annehmen, f├╝r diese Stelle ernstgenommen zu werden.

Nun besteht kein Grund, mich herablassend zu behandeln. Ein Bewerber ist ein Interessent an einer Mitarbeit in einer Firma, von der er sich erwartet, gemeinsam mit ihr zu gewinnen. Bewerber und Personaler haben gleiche Rechte und Pflichten aneinander, z.B. mit Anstand aufzutreten und sich gegenseitig Respekt zu erweisen. Ein Personaler, der das nicht begreifen will, ger├Ąt zwangsl├Ąufig in eine Situation, in der er sich höher einsch├Ątzt als der Bewerber und erniedrigt ihn demzufolge schon fast unausweichlich.

Herr Kirchberger – Firmenchef mit ├╝bernommener Verantwortung in Personalfragen – erhielt also von mir eine Einladung auf meine Bewerbungspr├Ąsenz. Er sah sie sich zwei Tage sp├Ąter an, lud aber weder Lebenslauf noch Bewerbungsanlagen herunter und verließ die Bewerbungspr├Ąsenz bereits nach 73 Sekunden (vom ersten zum letzten Seitenaufruf gemessen)! In dieser Zeit kann wohl kein Personaler den hier enthaltenen Lesestoff von etwa 20 Minuten aufnehmen! Um sich ein Bild von solchen Personalern zu machen, braucht man nur einmal eine Suchmaschine anwerfen.

Eine Woche, nachdem ich meine Bewerbung ├╝bersandte, also gestern, fragte ich – wieder per ePost – nach, wie denn der aktuelle Stand des Bewerbungsprozesses sei. Er teilte mir mit, er habe mir f├╝nf Tage zuvor eine Antwort geschrieben, die ich aber in keinem meiner ePostf├Ącher finden konnte. Diese Nachricht mitsamt Grund f├╝r die nun eröffnete Absage erbat ich, meinem StandardePostKonto meiner Bewerbungen zuzusenden.

Hier nun entsponn sich ein Briefwechsel, worin ich darauf drang, den tats├Ąchlichen Grund f├╝r die Ablehnung meiner Person zu erhalten. Herr Kirchberger wand sich wie ein Aal und vermied es tunlichst, meinem Anliegen nachzukommen. Dieser Grund aber ist f├╝r mich wichtig, da es mir sonst nicht möglich ist, einen eventuell begangenen Fehler (der mir nicht bewußt ist) abzustellen. Die angeblichen Sachgr├╝nde, mit denen er sich zuletzt versuchte, aus der Angelegenheit zu w├Ąlzen, können doch wohl nicht so geheim sein, sie mir vorzuenthalten?

Da ich ohnehin keine Chance hatte, in die engere Wahl f├╝r die ausgeschriebene Stelle zu kommen, war die sonst ├╝bliche Zur├╝ckhaltung fehl am Platze und so stellte ich f├╝r meine Aufforderung einen nicht verhandelbaren Termin: 16:00 Uhr am heutigen Tage. Andernfalls w├╝rde ich einen netten Artikel ├╝ber ihn und sein ├╝bles Gebaren schreiben und hier veröffentlichen. Ich habe ihn sogar noch explizit auf diese Seite hingewiesen (die er auch sofort besuchte) und ihm damit zu verstehen gegeben, daß es mir ernst ist!

Diesem Termin kam Herr Kirchberger erwartungsgem├Ąß nicht nach. Daß heute ein heidnischer Feiertag ist, kann mich dabei nicht jucken. Er verharrte stur in seiner Auffassung, mir keinen Grund f├╝r die Absage zu meiner Bewerbung liefern zu m├╝ssen und ich hielt Wort. Dieser Artikel gilt demnach allen denjenigen potentiellen Bewerbern, die ins Auge fassen, sich Herrn Kirchberger als Mitarbeiter anzubieten. Jeder soll sich seine eigene Meinung dazu bilden. Meine Meinung dazu ist klar formuliert: Finger weg von solchen Despoten!

Mich als ganz klar geeigneten Kandidaten derart herablassend abzuwimmeln und auch an keinem Gedankenaustausch ├╝ber den Grund der Ablehnung interessiert zu sein, f├╝hrt mich zur Vermutung, es handle sich bei der Stellenausschreibung um eine Farce, denn es gebe keine Stelle zu besetzen! Demzufolge ist jede Bewerbung in diesem Betrieb reine Zeitverschwendung und sogar f├╝r Bewerber kontraproduktiv. Ein Betrieb, der sich soviel Zeit nimmt, Scheinstellen auszuschreiben und den je nach Stelle mehr oder weniger großen Schwung an Zuschriften verarbeiten muß, kann f├╝r mich nur ein Adreßsammler sein. Also nochmals: Pfoten weg!

Eine Kleinigkeit darf ich vielleicht noch erw├Ąhnen: Herr Kirchberger hat sich gestern, als ich das Ultimatum stellte, auch einige meiner anderen Seiten auf dieser Pr├Ąsenz angesehen oder ├╝berflogen. Allein damit brachte er ca. 80 Minuten zu. Die Korrespondenz mit etlichen Briefwechseln hat ihn nochmals mindestens eine Stunde gekostet. Dazu kommt der Entscheidungsprozeß um meine Bewerbung. Da er weiß, daß er hier mit einem Artikel rechnen muß, wird er diesen auch lesen, dessen Zeitaufwand ich aber erst einmal nicht einbeziehe. Zusammen sind das ca. 2½ Stunden, die gegen die tats├Ąchlich notwendigen ca. 30 Minuten um 200,–€ Verlust einbrachten, mir keine Antwort auf die wichtigste Frage und dem Betrieb nur schlechte Presse. Wenn das Ergebnis Prestigeverlust sein sollte, war Ihr Auftritt ein voller Erfolg, Herr Kirchberger! Vielleicht versuchen Sie es in Zukunft aber doch mit Anstand, Respekt, Ehrlichkeit und Ernsthaftigkeit? Wer jetzt noch immer nicht kapiert hat, daß es mir ernst ist, anst├Ąndig behandelt zu werden, hat es eben nicht besser verdient.

PS: Da ich den Ausgang dieser Bewerbung schon erwartete, konnte der Artikel bereits Sekunden nach Ablauf der Frist erreicht werden.


Bodycote / Nitrion

16.9.2013 Wieder gab es eine Gelegenheit, mich um eine Stelle zu bewerben und dabei erstklassig und extrem arrogant abgefertigt zu werden. Die Fa. Bodycote (deren Zweigstelle ehemals Nitrion hieß) sucht offenbar seit sp├Ątestens November 2011 einen Instandhalter f├╝r vornehmlich Werkzeugmaschinen. Gefordert sind eine 40StundenWoche und zus├Ątzlich die Bereitschaft f├╝r Noteins├Ątze. Nach Vorverhandlungen ├╝ber einen Vermittler, bei dem schon so einige Pannen passierten, sollte es heute um 11:00 Uhr MESZ zum Vorstellungsgespr├Ąch im Betrieb kommen.

Leider hat der dort offenbar f├╝r das Personalwesen zust├Ąndige Herr Schiff keinen Zugang zu meiner Bewerbungspr├Ąsenz erhalten, obwohl ich diesen an die öffentlich bereitgestellte ePostAdresse dieser Firma schickte. Meine Elektrobriefe wurden in der Zentrale in Großbritannien als unzustellbar abgelehnt, aber von dort gab es einen Zugriff auf die Anmeldeseite der Bewerbungspr├Ąsenz. Vielleicht wollte nur der dortige Admin sehen, ob es sich um SPAM handelte.

Der Termin zum Vorstellungsgespr├Ąch r├╝ckte n├Ąher. Ohne meine Unterlagen – von der Bewerbungspr├Ąsenz herunterzuladen – war ein Gespr├Ąch aber nicht zielf├╝hrend, weswegen ich Herrn Schiff telefonisch erreichte. Seine Wortwahl war stets vage und beliebig. Welche Unterlagen er von mir habe, konnte er nicht benennen. Er verstand nicht die Notwendigkeit des Zugriffs auf meine Bewerbungspr├Ąsenz und drehte das Gespr├Ąch grunds├Ątzlich so, als h├Ątte ich kein Interesse daran oder suchte nur nach einem Vorwand, dieses abzublasen.

Mehrmals versuchte ich, seine aktuelle ePostAdresse in Erfahrung zu bringen, was er mit weiteren haltlosen Spekulationen und Vorw├╝rfen ├╝ber meine Motivation aussaß. Tenor: Ich habe mich im vorauseilenden Kadavergehorsam umgehend auf den Bauch zu werfen und vor ihm hin und herrobbend die Stiefel zu k├╝ssen. Was glaubt dieser arrogante Personaler eigentlich, wie er mit Bewerbern umgehen muß, damit seine bereits zwei Jahre offene Stelle besetzt werden kann?

Eigentlich unnötig zu erw├Ąhnen, daß die Zug├Ąnge zu meiner Bewerbungspr├Ąsenz f├╝r Bodycote und den Vermittler innerhalb einer Minute gesperrt waren! So ein herablassendes und despotisches Gehabe in mutmaßlich alkoholinduziertem Größenwahn muß ich mir nicht antun. Soll der Betrieb doch noch weitere f├╝nf Jahre suchen, um den ausreichend devoten und geeigneten Idioten vom Dienst zu finden, den er auch noch mit einem entw├╝rdigenden Gehalt abspeisen kann! Andere Eigenschaften des Betriebs, die gar nicht ’mal schlecht waren, f├╝hrten ├╝berhaupt zu meiner Bewerbung. Diese sind nun hinf├Ąllig.

Die Zentrale von Bodycote in Großbritannien erhielt soeben auch eine Beschwerde ├╝ber das miese Verhalten von Herrn Schiff. Wenn diese zielf├╝hrend weiterverfolgt wird, werde ich dies hier alsbald mitteilen. Ansonsten muß man leider erwartungs und erfahrungsgem├Ąß von Hinhaltetaktik oder gleich Ignoranz ausgehen. Ich w├╝nschte, es w├Ąre nicht so.

Nachtrag 18.9.2013: Sowohl Herr Schiff von Bodycote, als auch der Vermittler sind sehr ver├Ąrgert, daß ich nicht als untert├Ąnigster Bittsteller auftrat und stattdessen diesen Artikel schrieb. Allein bis heute und nur von Bodycote sind 100 Zugriffe auf verschiedene Seiten meiner Pr├Ąsenz erfolgt. Schon die Zeit von mehreren Stunden, die sie mit der Lekt├╝re zubrachten, zeigt mir doch, wie interessiert sie an den Ausf├╝hrungen eines Querdenkers sind. Vielleicht aber glaubt Herr Schiff auch noch, er finde etwas, was er gegen mich verwenden könne? Viel Spaß! Ich freue mich ├╝ber soviel Besuch und Sie können noch etwas dazulernen!


Anstandsverweigerer

Bei vielen Gelegenheiten ist es dem Betrieb oder seinem Personaler möglich, einen Bewerber zu ver├Ąrgern. F├╝r gewöhnlich hake auch ich nach einer Woche nach, was aus der Bewerbung geworden ist. Da sind dann komische K├Ąuze dabei (von den vielen Schnöseln abgesehen, die noch nicht einmal antworten), die eine Aversion gegen das Betreten meiner Bewerbungspr├Ąsenz haben, obwohl sie sie ja nie betreten haben. Andere sperren sich dagegen, ein Paßwort zu verwenden und argumentieren, sie m├╝ßten sich eines merken, was nat├╝rlich unmöglich ist. Wieder andere schaffen es dann zwar zu einer Zeitschinderantwort, bleiben hernach aber genauso stumm, als wenn ich keine Erinnerung geschrieben h├Ątte.

Eine ganz spezielle Gruppe schließlich h├Ąlt es f├╝r gef├Ąhrlich, meine Pr├Ąsenz ├╝berhaupt zu betreten, da sie das HTTPSProtokoll verwendet und dieses ja zur Verbreitung von Schadprogrammen wie Viren diene. So einen Schwachsinn habe ich zum Gl├╝ck erst selten gehört, zeigt aber, wie böswillig manche Personaler agieren. HTTPS steht f├╝r das ├╝bliche HTTP, aber mit Sicherheitszertifikat, um die Übertragung der Daten nur verschl├╝sselt durchzuf├╝hren. Das weiß jeder 15j├Ąhrige! Diese Sicherheit f├╝r den Besucher (nicht f├╝r mich!) lasse ich mir sogar etwas kosten. Was also soll das alles?

Gehört es nicht auch zum Anstand, wenigstens seine Korrespondenz ordentlich zu f├╝hren? Ein Betrieb, in dem ein derart gleichg├╝ltiger und nachl├Ąssiger Umgang mit Bewerbern und deren Schreiben gepflegt wird, ist f├╝r mich sowieso nicht akzeptabel. Es folgt eine kleine Liste, die solche S├╝nder enth├Ąlt. Weder ist sie vollst├Ąndig, noch muß ich irgendwelche genaueren Angaben machen.

2.10.2014 Da man auf seine Bewerbungen ja schon nicht einmal mehr irgendeine Reaktion erf├Ąhrt und sich dies h├Ąuft, begann ich vor ein paar Wochen, Voranfragen an die werbenden Firmen zu schicken, mit der Bekanntgabe der Daten meiner letzten Bewerbungen und der Frage, warum darauf nicht reagiert werde. Eine Bewerbung in dieser Firma mache ich davon abh├Ąngig, wie mit dieser Situation umgegangen wird.

Dies nun traf auch am 6.9.2014 auf RDL Group GmbH in Ottobrunn zu. Personaler f├╝r die ausgeschriebene Stelle war Ralf Plentinger. Erst heute – nach sage und schreibe fast vier Wochen! – kam von einer Angela Grötsch eine Antwort:

Sehr geehrter Herr Pöllinger,
zur Nichtbeantwortung Ihrer beiden vergangenen Bewerbungen kann ich leider nichts sagen, da ich auch gerade erst bei der RDLGroup begonnen habe. In meiner Position als Assistentin des neuen Gesch├Ąftsf├╝hrers möchte ich mich jedoch bei Ihnen f├╝r die zu Recht kritisierte fehlende Resonanz auf Ihre Bem├╝hungen entschuldigen.
Nochmals herzlichen Dank f├╝r Ihr unserem Hause entgegengebrachtes Interesse. Leider sind in diesem Jahr keine weiteren vakanten Stellen zu besetzen und so w├╝nschen wir Ihnen f├╝r Ihren weiteren beruflichen und privaten Lebensweg alles Gute.
Angela Grötsch, RDL Group GmbH, 2.10.2014 von angela.groetsch@rdl-group.eu.

Ist doch unglaublich, wie hochn├Ąsig diese Firmen mit Bewerbern umgehen! Der Ralf Plentinger war wohl zu faul oder zu feige und hat deshalb eine Tippse vorgeschickt, um mir mitzuteilen, daß keine Stellungnahme zum Schweigen auf die vorangegangenen Bewerbungen abgegeben werde und ich mich nicht weiter um eine Stelle bem├╝hen soll. Die d├Ąmliche Tippse hat sich auch nicht gerade ins Zeug gelegt, um meine Frage zu beantworten. Daß sie ihren Wunsch auf Mitteilung einer Entschuldigung wahrmacht, werde ich wohl bis zum St.Nimmerleinstag nicht erleben.


Dumme Personaler

Meines Wissens nach besitze ich als einziger deutscher Arbeitgeber eine Bewerbungspr├Ąsenz. Dort stelle ich nicht nur alle erforderlichen Daten f├╝r den Personaler geballt zur Verf├╝gung, sondern auch Netzformulare f├╝r die Ab und die Zusage (bzw. dem weiteren Kontakt). Die Nutzung derer kostet nur 13 Minuten.

Gestern nacht erreichte mich eine der ganz wenigen Antworten eines Personalers ├╝ber die angeblichen Gr├╝nde f├╝r die Absage – aber erst auf weitere Nachfrage. Es ist hochn├Ąsig, einem Bewerber, der soviel Interesse an einem Betrieb zeigte, daß er sich dort bewarb, nicht einmal mehr ein zumutbares Minimum an Respekt entgegenzubringen und wenigstens abzusagen!

Wenn ich dann als Begr├╝ndung schon lesen muß,

Leider hat uns Ihre Webpr├Ąsenz und die Art der Bewerbung nicht zugesagt . Nigel Devereux, Devoss GmbH

so muß ich wirklich an der Dreistelligkeit des PersonalerIQs zweifeln! In der Antwort h├Ąufen sich Anglizismen, Rechtschreibfehler, Idiotenleerzeichen, ein Idiotenapostroph, das Plenken, Kommafehler und Vagheiten und es fehlt ein Auslassungszeichen – und das, obwohl ich explizit darauf hinwies, keine Vagheiten zu nutzen, sondern Roß und Reiter zu nennen. Also bekam ich als Grund f├╝r die Absage doch nur wieder ein „eben weil …“.

Außerdem hat es dieser IQBolzen geschafft, die Bewerbungspr├Ąsenz und meine Netzpr├Ąsenz (die Sie gerade lesen) in einen Topf zu werfen und umzur├╝hren. Daher meinte er auch:

Die Webseite selber.. naja viele Informationen aber wer ihr letzter Arbeitgeber war usw. wird daraus nicht ersichtlich und nachdem ich die Seiten durchforstet hatte, hatte ich dann schon so viel negatives gelesen das ich die pdf's nicht mal runter geladen habe. Nigel Devereux, Devoss GmbH

Was f├╝r ein Armutszeugnis! Da wundern sich die Unternehmer, warum sie ihre Stellen nicht besetzen können, wenn sie solche Personaler besch├Ąftigen? Mir scheint, einen besonders großen Fachkr├Ąftemangel gibt es f├╝r genau diesen Posten.

Wir halten fest: Ein Personaler, der Bewerber in der Luft h├Ąngen l├Ąßt, der zu blöd ist, auch mehrere Pr├Ąsenzen auf derselben Dom├Ąne auseinanderzuhalten, der das englische website mit dem denglischen Webseite verwechselt, der offenbar nach einem Grund sucht, um mich abzulehnen und deshalb nicht einmal mehr meine auf der Bewerbungspr├Ąsenz zur Verf├╝gung gestellten Unterlagen herunterl├Ądt, der ├╝ber f├╝nf weitere Server aus dem IPBereich von HP fast 200 Seitenaufrufe von dieser Pr├Ąsenz in etwa einer halben Stunde durchf├╝hren l├Ąßt, dessen Deutschkenntnisse einen interessanten Einblick in die Arbeitsweise von Baumschulen eröffnen, der vors├Ątzlich „Arbeitgeber“ und „Arbeitnehmer“ vertauscht und dann doch nur um den heißen Brei herumredet statt einen konkreten Grund zu nennen –, ja, der hat leider verloren, denn ich arbeite nicht in Betrieben mit Schwachmaten als Personaler.

Um mich also auf das bei Personalern offenbar grassierende Niveau von Arroganz und Dummheit (eine gef├Ąhrliche Mischung!) herunterzubegeben: Nix nix sage machsu sage warum nix abeit un kaufe tite deits. Ist doch unglaublich, sowas!

Dieses erste Beispiel habe ich wieder in aller epischer Breite dargelegt, sodaß ich mich bei den nachfolgenden Beispielen umso k├╝rzer fassen kann.

Nachtrag 10.11.2014: Bei der Firma Telemotive versuchte man, in meine Bewerbungspr├Ąsenz per SQL Injection einzudringen. Wer so blöd ist und glaubt, ich könne meine eigenen Pr├Ąsenzen nicht einmal vor Angriffen sch├╝tzen, verdient es nicht anders: Ich sage dieser komischen Firma ab! Solches kriminelles Verhalten gehört eigentlich angezeigt!

Nachtrag 13.11.2014: Die Firma CIB veröffentlichte eine Stellenausschreibungen, bei der Frau Julia Reichhold als Personaler fungierte. Gestern erhielt ich eine Zwischenfrage von Frau Olga Gerstenlauer zu einem Detail, von dem in meinen Unterlagen bereits klargestellt war, daß es von der Firma zu beantworten sei. Acht Sekunden nach der Beantwortung ging dann die Mitteilung ├╝ber den Eingang meiner Bewerbung von Frau Reichhold ein. Übrigens schrieben beide an eine falsche meiner ePostAdressen. Weiß da ├╝berhaupt noch die Linke, was die Rechte tut? Gestern dann wies mich Frau Reichhold an, meine Unterlagen von meiner Bewerbungspr├Ąsenz nochmals per PDF zuzusenden. Bin ich jetzt der Hampelmann der Nation? Heute sagte sie mir ab. Es gebe keine Stelle f├╝r mich. Gut, daß wir das herausgefunden haben!


Lohndr├╝ckerei

LandEntwicklung
Deutschland    −4,5
Japan    −1,8
Israel    −0,6
VSA    2,2
Österreich    2,7
Italien    3,8
Niederlande    4,8
Belgien    7,4
Spanien    7,5
Frankreich    8,6
Luxemburg    9,3
Schweiz    9,3
Portugal    9,4
D├Ąnemark    10,7
Neuseeland    13,9
VK    14,0
Schweden    14,4
Irland    15,2
Australien    15,5
Griechenland    16,0
Island    16,9
S├╝dkorea    18,3
Finnland 22,0  
Norwegen 25,1  

Tab. 2: Zwischen 2000 und 2010 sind die inflationsbereinigten Löhne in Deutschland um 4,5% gefallen. Man beachte: Deutschland ist ein hochentwickeltes Industrieland und f├╝hrend in der Ingenieurskunst! Datenquelle: Global Wage Report 2010/2011, Querverweis zur englischsprachigen Netzpr├Ąsenz, wo das PDF heruntergeladen werden kann.

6.8.2013 F├╝r den Unternehmer gibt es viele Möglichkeiten, die Löhne und Geh├Ąlter seiner Angestellten zu dr├╝cken. Waren es fr├╝her pauschalisierte Vorw├╝rfe von wegen zu geringer Arbeitsleistung und qualit├Ąt, so sind die Methoden heute subtiler und erfolgreicher.

Groß und gern wird in arbeitnehmernahen Zeitschriften und Magazinen wie der Wirtschaftswoche der allseits eklatante Fachkr├Ąftemangel propagiert. Angeblich qualifizierte Ausl├Ąnder werden von der Politik als Steigb├╝gelhalter der Wirtschaft ins Land angeworben. Da diese aber nur in den seltensten F├Ąllen qualifiziert und f├╝r den Arbeitsmarkt geeignet sind, kann man immerfort ins selbe Horn stoßen. Ein vergrößerter Arbeitskraftmarkt erodiert jedoch das Lohngef├╝ge. Die Menschen sind mit immer weniger Lohn zufrieden, nur um ├╝berhaupt noch eine Stelle zu haben.

Die in den sp├Ąten 1970er und den 1980er Jahren von der IG Metall geforderte 35StundenWoche war ein Vorstoß in die richtige Richtung. Leider konnte das den Unternehmern ├╝berhaupt nicht gefallen, h├Ątten sie doch die Kosten einer solchen Arbeitsmarktpolitik zugunsten der „Arbeiterklasse“ zu einem wesentlichen Teil tragen m├╝ssen. 35 statt 40 Wochenstunden bedeuten, daß der Mitarbeiter nicht so stark ausgelaugt wird, sich also besser bis zum Feierabend konzentrieren kann. Von den angerichteten Sch├Ąden durch Überarbeitung abgesehen, bringt also eine 40StundenWoche nicht viel. Der Mitarbeiter ist aber besser von einem Familienleben abzubringen, da irgendwann die Schmerzgrenze erreicht ist, ab wann er Familie und Arbeitsstelle nicht mehr unter einen Hut bringt.

Da man mit einer 35 statt 40StundenWoche einige Mitarbeiter mehr einstellen muß, um die gleiche Arbeit zu erledigen, sinkt die Arbeitslosenquote. Der Betrieb zahlt zun├Ąchst fast die gesamte Zeche, wird dann aber (wenn diese Praxis weitr├Ąumig angewandt w├╝rde) durch Steuerverg├╝nstigungen wieder entlastet. Diese Verg├╝nstigungen kommen dadurch zustande, daß nun ein Teil der bisherigen Arbeitslosen nicht mehr alimentiert werden muß, sondern sogar wieder Steuern abf├╝hrt. Der Arbeitnehmer hat bei dieser Einstellungspraxis aber noch den Vorteil größerer Planungssicherheit und kann flexibler auf Urlaubs und Ferienzeiten reagieren.

Leider ist Unternehmern die Prekarisierung lieber, da sich solche Mitarbeiter leichter ausbeuten lassen. Daraus erkl├Ąrt sich, daß ich als Elektroniker nach meiner Lehre niemals auch nur einen einzigen Kollegen irgendeiner Branche sah, der eine 35StundenWoche hatte. Selbst arbeitete ich stets in einer 40StundenWoche.

Auch gibt es Dienstleister f├╝r die Arbeiter├╝berlassung. Das Modell nennt sich dann Zeit oder Leiharbeit. Sogar solche „Dienstleister“ gibt es, die sich massenhaft Hartzer – gewissermaßen als Auffangbecken – schicken lassen, um mit ihnen dann eine eigene Form von Leiharbeitssklaventum zu etablieren. Dies f├╝hrte in Konzernen wie z.B. BMW schon zu einer Dreiteilung der Arbeitsfl├Ąchen: regul├Ąre Mitarbeiter, Mitarbeiter ├╝ber Zeitarbeitsfirmen und Mitarbeiter ├╝ber HartzIVG├Ąngelei alias 1EuroStellen. Der Unternehmer argumentiert einfach: „Warum sollte ich jemanden fest einstellen, wenn ich auch einen billigen Leiharbeiter haben kann?“ Damit f├Ąllt der Stundenlohn f├╝r diese Branche weiter.

Das Tragische an dieser Masche ist, daß es die letztlich Leidtragenden sind, die es vorziehen, sich von Arbeitnehmern und arbeitsnehmernahen Verb├Ąnden gegeneinander aufbringen zu lassen, als geschlossen gegen die Urheber vorzugehen. Die Methode divide et impera funktioniert nach Jahrtausenden noch immer wie geschmiert. Am Schluß aller Anstrengungen braucht er einen S├╝ndenbock. Was also dem Michel an Intelligenz fehlt, macht er durch Gepolter am Stammtisch wieder wett. Was f├╝r ein Armutszeugnis des einstigen Volkes der Dichter und Denker!

Wenn sich zumindest die meisten Unternehmer einig sind – und das sind sie! – so ist es durch dieses gebildete defactoKartell f├╝r einen Bewerber oder Mitarbeiter nicht mehr möglich, einen angemessenen Lohn zu erhalten. Im Gegenteil! Wer auf seinem Recht auf menschenw├╝rdige Entlohnung besteht, wird gleich aussortiert. Offenbar haben auch die Unternehmer seit Jahrzehnten enggekn├╝pfte Kontakte und/oder eine Datenbank, worin „ProblemBewerber“ ausgewiesen sind. Wer also seine Rechte wahrnehmen möchte, landet ganz schnell auf der Abschußliste. Kandidaten f├╝r Stellen gibt es ja genug.

Schaf

F├╝hlen Sie sich erkannt? Handeln Sie!

„Der Firma geht’s schlecht – wir m├╝ssen sparen!“ Wer wird da nicht auf einen Teil seines Gehaltes verzichten, um die Firma am Leben zu halten und so weiter verdienen zu können? Wer aber will behaupten, die Arbeitsmarktlage sei wirklich so kritisch, wie vom Unternehmer ausgewiesen? So kann sich der Chef auch noch ├╝ber die Dummheit seiner M├Ą├Ąh lustigmachen, wenn er die Belegschaft Nullrunden fahren oder sie sogar um weitere 10% oder 15% des Lohns zur Ader l├Ąßt.

Auch Kurzarbeit ist hierzu sehr beliebt und hat z.B. 2009 die Belegschaft vieler Betriebe in Deutschland gebeutelt. Der Arbeiter hat zwar u.U. Anspruch auf Kurzarbeitergeld; seine Beantragung ist jedoch immer ein b├╝rokratischer Kraftakt und eine Familie damit zu versorgen, ist ein Kunstst├╝ck. Die Betriebsleitung lagert also ihr unternehmerisches Risiko auf die Allgemeinheit der Steuerzahler um. So ein Vorgehen zeigt nur deren unermeßliche Gier nach Profit.

Die Lösung f├╝r dieses Problem der immer weitergehenden Prekarisierung und des damit einhergehenden Lohnverfalls ist kinderleicht! Leider wissen auch die Arbeitnehmer, daß der Arbeiter viel zu faul und feige ist, sich zu einer solidarischen Gemeinschaft zusammenzuschließen. T├Ąte er das, könnten sich die Unternehmer auf den Kopf stellen – ohne seine Mitarbeiter ist der Boß n├Ąmlich nichts! Eine weitere Möglichkeit gibt es: Das bedingungslose Grundeinkommen. Mit dem BGE könnte jeder B├╝rger frei entscheiden, ob es ihm reicht oder er etwas dazuverdienen will. Wenn ja, sucht er sich den daf├╝r besten Betrieb aus. Versucht ein Ausbeuter weiterhin seine Tricks, sagt der Bewerber einfach ab – fertig!

Bei all den Möglichkeiten, die wir prinzipiell haben, packt sie aber niemand an. Wir darben und buckeln lieber weiter, als einmal richtig auf den Tisch zu hauen. Liegt es an der Dummheit der B├╝rger? Sicherlich spielt dieser Aspekt eine Rolle. Abhilfe könnte ein Bildungsfernsehen schaffen, wie ich mir bereits Gedanken darum machte. Auch das packt der Michel nicht an. Möchte er vielleicht lieber politisch t├Ątig werden? Zur bevorstehenden Bundestagswahl könnte er die Weichen neu stellen. Trotz einer neuen Partei (der AfD), die erstmals zur Chance, in den Reichstag einzuziehen, auch ein vern├╝nftiges Programm aufweist, bin ich skeptisch. Der Michel bleibt nunmal der Michel: dumm, ausgebeutet, entrechtet und außerstande, die volkswirtschaftliche Tragweite seiner politischen Uninteressiertheit zu begreifen.


Bewerbungspr├Ąsenz

30.4.2014 Als einer von vielen Arbeitslosen nervte mich die mindestens wöchentliche, eher aber t├Ągliche nervenaufreibende Arbeit der Stellensuche. Meine Aufnahmekapazit├Ąt war durch den exzessiven Gebrauch des Denglischen in Stellenausschreibungen – neuerdings sogar vielfach nur noch des Englischen – stark eingeschr├Ąnkt. Es wurde immer schwieriger, aus der Vielzahl der Stellenausschreibungen herauszufiltern, was die Firmen wirklich brauchten.

Die Zusammenstellung der Bewerbungsunterlagen kostete mich sehr viel Zeit, da ich mit hochqualitativen Bewerbungen aufwarten wollte. So vergingen selten unter drei Stunden f├╝r eine Bewerbung. Eingebracht hat mir der Aufwand nur Absagen, sofern ├╝berhaupt eine Antwort kam. Sogar dazu war man sich oftmals zu fein, die Bewerbungsunterlagen komplett zur├╝ckzuschicken!

Folglich entschloß ich mich Mitte 2009, kaum einen Monat nach Anmeldung meiner Dom├Ąne wpö.de, zu meiner Netzpr├Ąsenz eine Bewerbungspr├Ąsenz aufzubauen. Damit konnte ich den Aufwand der individuellen Gestaltung einer Bewerbung bereits massiv reduzieren. Individuelle Gestaltung wurde ja ohnehin nicht belohnt. Die Daten f├╝r Ansprechpartner, Stellentitel, ePostAdresse usw. entnehme ich dabei einer Datenbank.

Zur Erstellung des Anschreibens mit der Einladung auf meine Bewerbungspr├Ąsenz schrieb ich mir ein besonderes Skript. Das Eintragen der Eckpunkte f├╝r die Bewerbung in die Datenbank erledige ich damit auch gleich mit. Ich w├Ąhlte diesen Weg der manuellen Übertragung der paar Firmendaten, da ich nur branchenspezifische Bewerbungen losschicken wollte.

Nun fehlte nur noch ein Datensammler, der mir alle in Frage kommenden Stellenausschreibungen in einer Endlosschleife zusammentrug. Dieser ber├╝cksichtigt diverse Schl├╝sselbegriffe im Stellentitel und meinen Wohnort. Bereits bekannte Zeitarbeits, Personalvermittlungsfirmen, Ausbeuter und Schundbetriebe werden ausgefiltert.

Dieser Datensammler klappert dazu viele Stellenportale ab und liest die HTMLDateien ein, bereinigt sie von M├╝ll, schreibt die gefilterten Stellenausschreibungen in eine Datenbank und gibt mir per speziellem Skript eine Tabelle mit eben diesen Daten aus. Diese Tabelle ist auch ein Formular, bei dem ich f├╝r jede Stellenausschreibung noch manuell filtere und als Vermerk „denglisch“, „fachfremd“, „beworben am ...“ usw. eintrage.

Insgesamt ist die Sammlung an Skripten nicht besonders professionell gestaltet, weil ich im Verlauf von Jahren immer wieder Kleinigkeiten dazugestrickt habe und es nur um den eigenen, privaten Einsatz ging. Es ist Frickelei, was sich aber freilich ├Ąndern wird, sobald Interesse daran besteht, dieses System zu ver├Ąußern.

Auf diese Weise ist mein Aufwand f├╝r die Stellensuche und die anschließenden Bewerbungen um mehr als 80% gesunken. Das ermöglicht mir auch, wesentlich mehr Bewerbungen zu schreiben, als die pseudostaatlichen Stellen vorgeben. In der nun freigewordenen Freizeit widme ich mich gerne dem Verfassen von allerlei Artikeln – nicht nur auf dieser Netzpr├Ąsenz. Sollte jemand Interesse an meinen StellensuchSkripten haben, wende er sich bitte an mich mit einem Gebot.


Literatur zu diesem Thema:


Umfragen
Ist die Seite „Arbeitsmarktpolitik“ sachlich hilfreich?
Ist die Seite „Arbeitsmarktpolitik“ sprachlich gelungen?
Ist die Seite „Arbeitsmarktpolitik“ politisch ausreichend inkorrekt?
NoteMengeMenge
0 0,0%
1 0,0%
2 0,0%
3 0,0%
4 0,0%
5 0,0%
6 0,0%
7 0,0%
8 0,0%
9 66,7%
10 33,3%

l├Ąuft seit dem 19.2.2013 (3 Jahre)

letzte Stimme am 26.2.2014 13:11 MEZ

3 Stimmen, Ø 9,33 Punkte, Ø 0,98 Stimmen/Jahr

NoteMengeMenge
0 0,0%
1 0,0%
2 0,0%
3 0,0%
4 0,0%
5 0,0%
6 0,0%
7 0,0%
8 0,0%
9 33,3%
10 66,7%

l├Ąuft seit dem 19.2.2013 (3 Jahre)

letzte Stimme am 26.2.2014 13:11 MEZ

3 Stimmen, Ø 9,67 Punkte, Ø 0,98 Stimmen/Jahr

NoteMengeMenge
0 0,0%
1 0,0%
2 0,0%
3 0,0%
4 0,0%
5 0,0%
6 0,0%
7 0,0%
8 0,0%
9 0,0%
10 100%

l├Ąuft seit dem 19.2.2013 (3 Jahre)

letzte Stimme am 26.2.2014 13:11 MEZ

3 Stimmen, Ø 10 Punkte, Ø 0,98 Stimmen/Jahr

0, gar nicht
3
6
9
10, absolut
0, gar nicht
3
6
9
10, absolut
0, gar nicht
3
6
9
10, absolut
Stö­rer stim­men bit­te mit 0 ab!

Ihr Kommentar

Es gibt noch keinen Kommentar zu dieser Seite. Seien Sie der erste Kommentator!

vionlink comments von vision impress webdesign

Wortwolke

Bandbreite Bericht Auge Geg├Ąngelten Querverweis deutsch irrt ungeheuerlich Entweder Zugriff geb├╝ckter argumentiere hakt Ansonsten Punkte Immerzu Dummheit Wenzel Kollaps wiedergek├Ąut Vermarktungsstrategien Weder arbeitnehmer nebenher fortgeschritten; schließlich Masse Seiten einzustellen Schalk suchte Jahr Teutonien Privatmensch Unterst├╝tzung Klar HTML-Fehler l├Ąhmt zukommen Verhinderung fristen Italien zuzusenden Übungen hineingepreßt Abl├Ąufe Digitalagentur eingebettete Teile Programmierung