Dell1wire

Datenpaket Dell1wire_V0.6.rar mit ca. 51,6kB Größe.

DellKlapprechner haben einen eingebauten Schutz gegen Verwendung von StandardNetzteilen. Sollte ein solches verwendet werden, wird der Akku nicht geladen und der Prozessor läuft mit nur ca. 20% der Leistung. Dies wird beim Einstecken des Netzteils durch eine BIOSRoutine geprüft. Das verwendete Protokoll ist 1Wire von Dallas. Ein spezielles, nicht auf dem freien Markt erhältliches EEPROM im TO92Gehäuse, das im Netzteil steckt, liefert Daten, anhand derer der Klapprechner die Leistungsfähigkeit des Netzteils erkennt. Meldet sich ein solches EEPROM nicht auf die HalloRufe des Klapprechners, z.B. weil es nicht existiert, schaltet der Rechner auf Sparbetrieb um. Um nun nicht das BIOS verändern zu müssen, werden seine Routinen überlistet, indem ein ATtiny13 die Kommunikation mit einem 90WNetzteil von Dell emuliert.

Dieser Mikrokontroller nun wird am besten in den Klapprechner eingebaut, da dort ja alle notwendigen Leitungen vorhanden sind und die Verbindung zum Mittelanschluß der Stromversorgungsbuchse auch aufgetrennt werden kann. Außerdem steht dann kein Stecker o.ä. über das Gehäuse. Achtung! Dieses Projekt erfordert u.U., den Klapprechner zu öffnen, was dessen Garantie erlöschen läßt! Bei meinem Inspiron 9300 ist die Garantiezeit längst um und somit war’s egal.

Bis zur V0.3 hat die Erkennung des Emulators als EEPROM nicht zuverlässig geklappt. Es lag nur an einer Kleinigkeit. Letztlich fehlte es nur an einer etwas höheren Taktfrequenz des Mikrokontrollers, denn bei der Übertragung der Prüfsumme an den Rechner kam ein Interrupt um ca. 3µs zu spät, sodaß der Rechner zwei zusätzliche Flanken des Datensignals sah, die dort nicht sein durften. Dies ist in der V0.4 behoben.

Ein aufmerksamer Leser hat einen weiteren Fehler festgestellt. Dadurch, daß ich die Entwicklung mit dem ATmega8 durchgeführt habe, paßten einige Stellen des Quelltextes nicht mehr auf den ATtiny13. Dies ist in der V0.5 behoben. Ich überlege mir, überhaupt noch Quelltext zu veröffentlichen, da es im Netz wenig Wertschätzung für Programme gibt.

Nach meiner Speziallizenz handelt es sich bei meinen geistigen Ergüssen um ePostware. Um die Ansprüche zu erfüllen, ist es also lediglich notwendig, einen Elektrobrief an mich zu senden. Noch nicht einmal dem kommen über 99,64% aller Leser nach, die meine Programmpakete herunterladen! Es ist ja schön, daß mein Projekt mutmaßlich regen Zuspruch findet. Woher soll ich aber wissen, ob die aufgebauten Platinen wirklich einsatzfähig zum Einsatz kommen – die Veröffentlichung meiner Arbeit also sinnvoll war?

In der V0.6, die jetzt aktuell ist, sind wieder einige Kleinigkeiten behoben, die aber letztlich doch nur Kosmetik sind. Aufgrund der Tatsache, daß sowohl

  1. die gesamte Familie der verwendbaren Mikrokontroller in ihrer Leistungsfähigkeit (ohne extern angeschlossenen Quarz betrieben) ausgereizt ist und
  2. daß es kaum Wertschätzung für diese Arbeit trotz mehrhundertfachen Herunterladens gibt,

ist das mit Sicherheit die letzte zur Verfügung gestellte Version. Weitere Versionen, die die Eingangsspannung auswerten oder Hampelmännchen machen oder den Abwasch erledigen, können bei mir gegen Bezahlung nachbestellt werden.

Wie auch in der Anleitung geschrieben, möchte ich gerne einen eBrief erhalten (s. Kontakt), wer dieses Projekt nutzt. Auch weitere Anregungen bitte an mich per ePost senden oder weiter unten als Kommentar hinterlassen.

19.2.2015. Werte Leser! Immer wieder erhalte ich Kommentare oder ePost von Leuten, die gerne diesen Adapter kaufen möchten und die sich durch die dritte Umfrage dazu ermutigt sehen. Lassen Sie mich klarstellen: Dies ist eine Umfrage, kein Bestellformular! Da ich mich aus der Elektronik, der ich mich schon vor meiner Elektronikerlehre hingab, fortwährend zurückziehe, da sie ihren Mann nicht mehr ernähren kann, würde sich eine Kleinserie dieser Adapter erst ab etwa 1000 Stück rentieren. Die bis heute gerade einmal 12 Leutchen mit der Angabe des Willens, sich diesen Adapter zu kaufen, reichen bei weitem nicht aus. Erst, wenn z.B. ein Investor oder ein mittelständischer Betrieb mit massenhaftem Bestand an DellKlapprechnern als Auftraggeber aufträte, könnte sich das ändern. Mich freut natürlich das allgemeine Interesse an meiner kleinen Entwicklung, doch hilft diese zögerliche Verfahrensweise niemandem weiter. Schlösse man sich zusammen und bestellte eine so große Menge, daß sich für mich die Arbeitsplatzeinrichtung lohnte, käme jeder zum Ziel.

31.5.2015. Die Kaufkraft des Euros ließ in den letzten Jahren erheblich nach. Ich aktualisiere den Preis für die Fertigung der Platine auf 17,–€. Mindestbestellmenge 1000 Stück.

12.9.2015. Nachdem all die Jahre über nur Anfragen kamen, ob man von mir ein fertiges Modul schnorren oder zumindest den Mikrokontroller fertiggebrannt beziehen könne, löste ich endgültig mein Elektroniklabor auf. Die Elektronik ernährt nicht mehr ihren Mann und bis jetzt ist noch niemand mit einem ausreichend großen Auftrag an mich herangetreten, daß es sich gelohnt hätte, das Labor wieder hochzurüsten. Jetzt ist der Zug abgefahren. Natürlich gibt es nicht mehr allzu viele DellKlapprechner der Inspiron 9000erSerie, die auch noch genutzt werden und bei denen sich die Besitzer darüber im klaren sind, daß sie nur mit angezogener Handbremse fahren. Ähnliche Spielereien treiben aber auch andere Hersteller. Auch für diese werde ich keine Hilfen mehr entwickeln können. Ich bitte also von den sogar immer noch sporadisch eintreffenden Anfragen für so einen Emulator abzusehen.


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letzte Stimme am 30.5.2015 15:40 MESZ

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läuft seit dem 5.2.2011 (5 Jahre 3 Monate)

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32 Stimmen, Ø 6,09 Stimmen/Jahr

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Ihr Kommentar

Es gibt insgesamt 7 Kommentare zu dieser Seite

  1. SãoPauloMan schreibt am 23.02.2015 um 14:59 Uhr:
    Endlich hat jemand eine Lösung für mein Prob. Dell I6400, Netzteil tot, und mir Universalnetzteil wenig CPU Geschwindigkeit. Wo kann ich bestellen? Erst vor ein paar Tagen teilte ich mit, daß ich erst ab einem Auftragsvolumen von 1000 Stück tätig werde. Wieviele Emulatoren wollen Sie bestellen?
  2. Dieter A. Volz schreibt am 16.07.2014 um 16:11 Uhr:
    Sehr geehrter Herr Pöllinger, wir würden für unser Projekt 25 Stück kaufen. volz@computerklinik.de Hallo, Herr Volz! Danke für das Angebot. Es zeigt, daß ein Bedarf besteht, obwohl die alten Kisten von Dell langsam vom Markt verschwinden. 200 Stück sind das Minimum, ab dem es sich für mich lohnte, diese in einer Kleinserie herzustellen – mit Tendenz zu größerer Stückzahl. Die Elektronik ernährt nicht mehr ihren Mann und so ziehe ich mich Stück um Stück aus der Elektronik zurück.
  3. Patrick schreibt am 07.10.2013 um 16:21 Uhr:
    Hallo Wolfgang, meine Frau hat ein Dell mit kaputtem Netzteil. In diesem Zusammenhang bin ich auf Dein Projekt gestossen. Ich kann Dich verstehen, wenn Dein Ton am Ende des Artikels etwas säuerlich wird. Deshalb: Grosses Schulterklopfen ! Vielen Dank! Bitte sehr, gern geschehen! Viel Freude beim Basteln, daß der Rechner der Frau wieder sinnvoll nutzbar ist!
  4. Ernst Hohenwarter schreibt am 12.07.2013 um 13:27 Uhr:
    e.hohenwarter@gmx.at, Es ist mir nicht möglich ihnen ein e‐Mail zu schicken. ich hätte da eine Anliegen zu dem DELL Netzteil‐Ersatz bitte um eine Antwort Danke. mfG Ernst Hohenwarter 1.: Kommentar auf der falschen Seite abgesetzt – verschoben. 2.: Warum Sie mir keinen eBrief senden können, weiß ich nicht. Versuchen Sie die ACE‐Schreibweise. 3.: Wenn Sie mir schreiben, versuchen Sie doch bitte, ein paar Satzzeichen am rechten Platz zu verwenden.
  5. Jürgen Pfeifer schreibt am 10.07.2013 um 20:08 Uhr:
    Guten Tag, Herr Pöllinger, wir haben das DELL‐Ersatz‐Netzteil‐Problem und interessieren uns für die Lösung, die Sie beschrieben haben! Könnten Sie uns auch eine fertige Platine mit Einbauanleitung verkaufen? Vielen Dank. Viele Grüße J. Pfeifer (Adolf‐Kolping‐Berufskolleg, 50169 Kerpen) Hallo, Herr Pfeifer! „Über mich“ war verkehrt. Verschoben. Zu Ihrer Frage: Prinzipiell ja, doch sind es mit Ihnen erst 6 Zusagen für den Erwerb so einer Schaltung – und das seit Februar 2011. Die Amortisierung der Entwicklungskosten ist erst bei ca. 200 Stück gegeben, soll der dafür notwendige Arbeitsplatz noch seine Unkosten einspielen, sind es über 1000 Platinen. Sie sehen: Es handelt sich ohne ernsthafte Bestellung einer Kleinserie nur um ein Spaßprojekt. Vielleicht finden Sie ja einen Lehrling, der in Vorleistung gehen will?
  6. San398 schreibt am 20.12.2012 um 20:53 Uhr:
    Hi! I think K2 is the ISP but what is the K1 connector? How to connect this circuit to laptop or laptop power supply? Thank You! K1 is the power supply terminal. You must solder wires from the laptop supply jack to these pads. But: If you can’t read a wiring diagram (especially such a simple one) you should give this project so someone who knows about electronic requirements (e.g. ESD).
  7. Codrin schreibt am 02.09.2012 um 21:16 Uhr:
    hy. i want to talk to you about dell 1 wire. i download the v0.6 but i don’t know what to do with it. in what program is made the schematics? what to write to the avr? please explain to me a litle. you can email me on codrinbl@yahoo.com .Vielen Danken. Hello Codrin! The PCB ist designed with Target 3001!, a german high quality CAE system. Visit http://ibfriedrich.com/ . The Software is written in Assembler with Atmel Studio 4, an IDE of the semiconductors manufactory Atmel. You will need a programmer like the STK500 to burn the microcontroller. Without knowlegde to electronics and without the appropriate equipment it’s senseless to explain more of that project. This request was written in the page Über mich, where it doesn’t belong to. Now it’s moved.

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